Die perfekte Tiefkühl-Pizza aus dem Gas-Ofen

Jeder, der einen Gas-Ofen zu hause hat, kennt sicherlich das Problem: Bäckt man sich eine Tiefkühlpizza wird der Boden steinhart, während der Belag noch fast roh ist. Dies ist besonders für Studierende ein Problem, die regelmäßig Fertigpizza essen müssen um so dem gesellschaftlich verankerten Rollenbild zu entsprechen und etwaige Identitätskrisen zu umschiffen.
Allerdings habe ich jetzt herausgefunden, wie man eine köstliche Pizza trotz Gas zubereitet. Genau genommen braucht man dafür nur eine Zutat. Eine, welche eigentlich jedes Essen schmackhaft macht: Fettigkeit. Man nehme also seine Tiefkühl-Pizza, lege sie mit der belegten Seite nach unten vor sich hin und bestreiche den Boden großzügig mit Olivenöl.
Hierbei gilt: Viel hilft viel. Sobald der Boden ölig-glänzend ist, packt man die Pizza in den Ofen und bäckt sie behutsam auf. Das Ergebnis wird ein fluffiger Boden und ein köstlich durchgebackener Belag sein. Bon Appetit!
Bild: Rainbow Pizza von Foodies unter CC-Lizenz




4 Kommentare zu “Die perfekte Tiefkühl-Pizza aus dem Gas-Ofen”
jasper.
jetzt versteh ich, was du gestern versucht hast, zu erklären.
klingt nach einer wunderbaren technik. benötigt sie noch fine-tuning? welches öl ist besser, etc?!
Geschrieben am 31.5.2008
Herschel Rubinstein
fein-tuning braucht es nicht, einfach öl drauf und fertig.
ansonsten empfehle ich für den geschmack natürlich olivenöl. wer mit dem höheren siedepunkt von bspw. rapsöl experimentieren möchte, kann das gerne machen. allerdings soll das öl ja nicht sieden, sondern vom pizzaboden zwecks optimierung der fluffigkeit aufgesaugt werden.
Geschrieben am 31.5.2008
jasper.
ich mag es, wenn du fluffig(keit) sagst. no-homo!
Geschrieben am 31.5.2008
Peppone
Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Geschrieben am 31.5.2008
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