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Das perfekte Verbrechen

Glühende Eisenstange

Hin und wieder baut sich ein zum Interview gedrängter Kriminaler vor der Kamera auf und behauptet naseweiß das perfekte Verbrechen gäbe es nicht. Ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt, wenn man bedenkt, dass es in der Natur des perfekten Verbrechens liegt, dass Sicherheitsorgane keine Kenntnis über sie erlangen.

Aber warum erzähle ich das? Nun, es gibt immer noch die fast perfekten Verbrechen. Geschickt ausbaldowerte Räubereien und Morde, die nur durch einen Zufall oder Verrat aufgeflogen sind. Dazu gehört u.a. der Mord an Eduard II., König von England und Wales zwischen 1307 und 1327. Diesem wurde der Legende nach vom Gefängniswärter und zwei Gehilfen eine glühende Eisenstange durch ein an der Spitze abgesägtes Kuhhorn in die Gedärme getrieben.

Dies dürfte wohl der archaische Vorläufer der mit Luft gefüllten Spritze sein.

37 Blacksmith - rod iron for nail von purduenila unter CC-Lizenz

Geschrieben am 29. Oktober 2007 von Herschel, abgelegt in Dies und Das