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“Das ist einfach mein Kraut!”

Gestern abend haben sich beinahe alle phase-5.net-Autoren zu einer kleinen Dia-Show vom jksimpson in Hannover Linden zusammengefunden. Wie wir so palaverten und selbstgedrehte Zigaretten rauchten kamen wir auf Mentholzigaretten und Drehtabak und darauf, dass es doch gar kein Menthol-Drehtabak gäbe, oder?!

Der TediousNilsen warf ein, dass die meisten Menthol-Zusatzstoffe ja auch schließlich im Filter steckten und man also Menthol-Drehfilter benutzen müsste…und so weiter.

Doch ich bin eben fündig geworden und habe einen Menthol-Drehtabak bei cigarre24 gefunden. Er heißt Excellent Menthol und ist wohl ganz gut, wenn man wie unser Altkanzler und Dauerraucher Helmut Schmidt auf den mentholigen Reyno-Geschmack abfährt.

Geschrieben am 31. Mai 2008 von Jasper. - 4 Kommentare


Bloggen, oder nicht bloggen…?

Nasendackel

Christoph von Nasendackel hat mal wieder das Handtuch geworfen und seinen Blog dicht gemacht. Ich bekomme fast das Gefühl, dass er dies öfter tut, als ich meine Unterwäsche wechsele…

Naja, wie dem auch sei. Die Frage ist, wann fängt er wieder an zu bloggen?

How Is My Site?

View Results

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Mal sehen, wie das Ergebnis aussieht, und wie es sich mit der Realität deckt.

Geschrieben am 18. Mai 2008 von Herschel - 6 Kommentare


Der große SEO-Blog-Test

Kakerlake

Viele Menschen halten SEO-Blogs für überflüssige Scheiße, für die Schande der allgemeinen Blogosphäre, für die Pest am Arsche des Bloggens oder einfach für sinnloses Rumgewichse zu kurz gekommene Nerds. SEO’er sind Schuld an der Unterminierung des Y!GG-Prinzip, spammen nur rum und nerven generell.

Ich persönlich stehe SEO-Blogs und ihren Beitreibern jedoch etwas entspannter gegenüber. Allerdings irritiert es mich hin und wieder schon, wenn ein Blog - salopp gesagt - nur dazu da ist, da zu sein. Aber mit meiner gewohnt lässigen Mischung aus Toleranz und Ignoranz blicke ich da ganz locker drüber hinweg. Außerdem ist die Zahl der SEO-Blogs vielleicht gefühlt sehr hoch, aber real doch ziemlich überschaubar. Bloggerei listet beispielsweise 37 SEO-Blogs auf. Damit repräsentieren sie einen Anteil von 2,2% an den 3619 gelisteten Blogs. Außerdem ist die Sparte "SEO" die kleinste der insgesamt 24 Kategorien.

Bei TopBlogs sind es sogar nur 23 gelistete SEO-Blogs, welche auch nicht in der TOP50 vetreten sind, soweit ich mich nicht verguckt habe.

So viel zum Überblick über die SEO-Szene. Dann kommen wir mal zum eigentlichen Thema und gucken, wer seine Hausaufgaben auch wirklich gemacht hat. Das geht ganz einfach mit einem Google-Test. Einfach "SEO" eingeben und nach deutschen Seiten gucken.

Hier die TOP 3:
  1. SEOLINE (das Kalauern in Verbindung mit einem Streichinstrument verkneife ich mir jetzt mal…)
  2. SEO Marketing Blog
  3. SEO-United.de

Herzlichen Glückwunsch! Und allen anderen SEO-Bloggern, die noch in den trüben Tiefen Googles rumwieseln: Fleißig weiter optimieren, das wird schon…

Bild: kecoa von basibanget unter CC-Lizenz

Geschrieben am 18. Mai 2008 von Herschel - 8 Kommentare


Heute ist nicht das Ende aller Tage…

…denn Phase-5 fährt zelten (erinnert sich noch jemand an “Satan - Die Serie”?).

Angesichts solcher Aussichten nicht das schlechteste, was man machen kann. Und dann lassen wir auch bald (evtl. Dienstag?) wieder von uns hören. Schönes Wochenende!

Geschrieben am 09. Mai 2008 von Tadaa - 4 Kommentare


Flickr-Paradox??

flickr - screenshot

Vielleicht habe ich ja etwas falsch verstanden, aber sowohl zum Kommentieren als auch zum Faven muss man bei Flickr direkt auf die Seite des Bildes, und wird somit als View gezählt.

Es ist streng logisch gesehen also nicht möglich, was obiges Bild zeigt. Es müssten zwei Views sein. Was zum Teufel ist da los?

Geschrieben am 08. Mai 2008 von Herschel - 1 Kommentar


Fäkalhumor in real life…

Poo

Soa, das Bloggen ist ja schließlich dazu da, wirre Gedanken zu verbreiten. Nachdem ich mir am Wochenende schon bedenklich viele Gedanken zum Thema "Kot" gemacht habe, kam heute morgen in der Bahn noch der Knaller dazu, der das Ganze durchaus rechtfertigte – aber eins nach dem andern:

Mir kam zum einen die Idee, man könne ja die ganzen “Ich-fotografier-mich-jeden-Tag-und-stelle-das-bei-Flickr-rein”-Bildserien für seine eigenen (okay, mindestens leicht morbiden) Zwecke missbrauchen: Man fotografiert seinen ersten Stuhlgang am Tag und stellt das Ganze online (vielleicht auch zum Vergleich?).

Okay, das ist schon ziemlich eklig, weiß ich, aber es gibt auch noch eine Steigerungsform:

Das ganze "Gerümpel" wird auch noch archiviert und bei Bedarf an Leute verkauft, die mehr oder weniger sinnvolle Dinge damit anstellen können.

Oder man macht Schönheitswettbewerbe damit.

Ich gebe zu, dass die Sache mit dem Fäkalhumor und eklige Gedankengänge entwickeln etwas pubertär daherkommt, aber lustig fand ich es schon noch ein bisschen.

Naja, jedenfalls sah ich dann heut morgen in der Stadtbahn den wunderschönen und durchaus seriös gestalteten Sticker für eine Info-Veranstaltung zum Thema Darmkrebs, deren Schirmherrschaft von unserem OB und dem Wulff übernommen wird. Da wird halt gezeigt, wie man gesund kocht und Vorsorge und so… Ihr wisst schon.

alarm im darm

Aber, zu meiner morgendlichen Erheiterung, war dort auch die Vorführung des Theaterstücks “Alarm im Darm” angeschlagen, was mich spontan an einen alten Punksong erinnert. Ich kann ihn nicht mehr zuordnen, aber die Ärzte mit “Mir ist so warm im Darm, denn ich hab Samen im Darm” wars nicht.

Danke für Eure Aufmerksamkeit. Tut mir leid, aber ich musste das einfach loswerden.

Geschrieben am 05. Mai 2008 von TediousNilsen - 12 Kommentare


Der kleine Ästhet

Ästhetik ist wichtig, klaro. Aber, lieber Firefox, ist das nicht ein bisschen übertrieben? Hat der Schönheitswahn jetzt auch dich erreicht? Aber mal ehrlich, was du mir da an rosa-rot anbietest ist auch nicht schön…pppffff…

Geschrieben am 26. April 2008 von Tadaa - 1 Kommentar


Die zehn zweifelhaftesten Bahnhöfe

Eine persönliche Top Ten.

Nr. 10 Berlin Hauptbahnhof

Das Milliardengrab wurde an der Stelle des Lehrter Bahnhof gebaut. Auf besonderen Wunsch von Bahnchef Mehdorn wurde die Namensgebung nach einer öden Provinzstadt im Osten der Region Hannover fallengelassen. Der Bahnhof selbst ist meines Erachtens der erste, der von vorneherein als rauchfreier Bahnhof gebaut wurde. Insgesamt ist Berlin Hauptbahnhof so steril, dass man vom Boden essen könnte - ich bin aber sicher, dass das nicht durch die Benutzungsordnung gedeckt wäre und sofort Konflikte mit Sicherheitspersonal auslösen würde.

Als der Bahnhof eröffnet wurde, war ich zufällig in Berlin und sah mir mit einem Freund das Spektakel an. U2 spielten und es gab eine riesige Multimedia-Lichtshow. 500 Meter weiter lief gleichzeitig ein durchgeknallter Jugendlicher mit einem Messer Amok und verletzte 28 Menschen.

Nr. 9 Bf Fallersleben

Fallersleben ist jener Stadtteil von Wolfsburg, nach dem sich der Autor des Deutschlandliedes benannte.

Früher gab es da auch mal so ein richtiges Bahnhofshäuschen mit Wartehalle, wissen die Ortskundigen. Heute nur noch eine Brücke, mit der man aufs Gleis gerät, wo man sich den Wind um die Ohren fegen lässt und sich die Beine in den Bauch steht. Und wenn man Pech hat, steigt man in den falschen Zug und landet in Braunschweig.

Nr. 8 Bremen Hbf

Von außen sieht der Bremer Hauptbahnhof ja ganz schmuck aus.

Aber: Wenn man sich gerne mal gepflegt anpöbeln lassen will, reicht es, einmal hindurch zu gehen. Sicherlich wird man ohne weitere Umstände mit einem Beispiel hanseatischer Höflichkeit bedacht.

Nr. 7 Kiruna Centralstation, Lappland, Schweden

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es den Bahnhof Kiruna in der Form, wie ich ihn kennengelernt habe, überhaupt noch gibt. Denn: Die Stadt im schwedischen Lappland soll komplett um vier Kilometer versetzt werden, da der Erzabbau im Untergrund unterhalb der Stadt zu einer deutlichen Gefahr für die Behausungen und ihre Bewohner geworden ist. Den Erzabbau aufzugeben, kann man sich nicht vorstellen - vermutlich reicht die Attraktivität der Stadt bei weitem nicht aus, um dem Tourismus als verbleibender Einnahmequelle das Feld zu überlassen.

Im Sommer 2007 fand sich in Kiruna Central kein Bahnhofcafé mehr und nicht einmal ein schnöder Ticketautomat. Dafür fuhr der Zug in Richtung Stockholm dann aber ganz anstandslos.

Nr. 6 Girona, Katalonien, Spanien

Vor diesen Bahnhof hat man einen Platz gesetzt, der ein fantasievoll-absurdes Beispiel der Versiegelung von Innenstadträumen darstellt. Dort können Drogenabhängige und andere Tagediebe ihren Geschäften nachgehen. Das Innere des katalonischen Verkehrsknotenpunkts glänzt durch allerlei Sportbekleidungs- und Zeitschriftenläden sowie ein Nischengeschäft, in dem man billig DVDs und CDs (bevorzugt 80er-Jahre-Quälerei) erstehen kann. Dort habe ich gelernt, dass die einstmals angesagte “Alternative-Rock”-Band Heroes del Silencio ihren Namen von den “Helden des Stummfilms” (ihr wisst schon - Buster Keaton, Charlie Chaplin etc.) ableitet.

Noch etwas anderes habe ich gelernt: Auch in diesem Bahnhof nimmt man die Siesta, jene Ruhepause, die eigentlich den ganzen Nachmittag geht, sehr, sehr ernst.

Nr. 5 Kassel-Wilhelmshöhe

Ich weiß, ich weiß: Das ist einer der größten Verkehrknotenpunkte der Republik. Toll. Aber architektonisch hat man sich hier wohl auf die ein- und ausgehenden ICE-Züge eingestellt, nicht aber auf die Passagiere, die als zufälliges Beiwerk gelten können. Meine schlechte Entschuldigung für eine Recherche ergab einen Spitznamen, dem ich als gelegentlicher Durchreisender nur das Prädikat “treffend” verleihen kann: Palast der tausend Winde.

Nr. 4 Bf Kreiensen

In Kreiensen kreuzen sich zwei regional bedeutende Strecken im südlichen Niedersachsen: Die Trasse Hannover-Göttingen und die Verbindung von Weserbergland (Holzminden) und Harzrand (Seesen).

Auf dem hochtrabend benannten Gleis 102 gibt es einen Süßigkeitenautomaten.

Nr. 3 Swansea, Wales, Vereinigtes Königreich

Kennt ihr die schwarze Komödie “Twin Town“? Der Streifen aus den 90ern spielt in Swansea und sollte ursprünglich den Untertitel “Pretty Shitty City” tragen. Wer, wie ich im Jahre 2003, schon einmal eine Nacht in diesem Bahnhof verbracht hat, der weiß, wovon die Rede ist. Ein Synonym für Einöde, meine Freunde.

Nr. 2 München, Bayern

Wo andere Banhöfe deutscher Großstädte zu heiligen Stätten des Konsums ausgebaut wurden, ist München nicht mehr und nicht weniger als eine Fest der Schäbigkeit. Besonders schlimm, wie sich jeder halbwegs klar denkende Norddeutsche ausmalen kann, ist es jedoch zur Wiesn.

Nr. 1 Skopje, Former Yugoslavian Republic of Macedonia

Über diesen Bahnhof lässt sich wirklich wenig gutes sagen. Außer vielleicht, dass dort regelmäßig Züge weg fahren.

Geschrieben am 22. April 2008 von J.K. Simpson - 3 Kommentare


Was sind die Chipmunks?

Alvin and the Chipmunks

Wie viele andere auch, habe ich in meiner Kindheit gerne die Chipmunks gesehen. Eines allerdings habe ich damals nie verstanden: Was genau sind die Chipmunks?

Ein an Hypertrichose leidenes Drillingspaar? Das scheidet aus, schließlich haben sie ganz andere Nasen als ihr Ziehvater Dave. Oder sind es kleine Bären? Hat sich Ziehvater Dave etwa an einer Bärin vergangen? Wenn ja, was wäre mit dem weiblichen Pendant zu den Chipmunks, den Chipettes? Hat sich womöglich einer Bär an deren Ziehmutter vergangen??

Auf keinen Fall, soviel Drogen können nicht einmal die Leute damals genommen haben. Um ehrlich zu sein habe ich mich irgendwann damit abgefunden, dass sie einfach pelzig sind, und sprechen und singen können. Warum ist ja eigentlich auch egal.

Naja, irgendwann hatte ich dann Englischunterricht und fand heraus, was sie genau sind: Streifenhörnchen. Und die Frage, ob Ziehvater Dave sich womöglich an einem Streifenhörnchenweibchen vergangen hat, stelle ich nun wirklich nicht. Irgendwo hörts ja wohl auf, auch auf Phase 5. Verdammt nochmal!

Du sollst nicht fluchen!

Halts Maul!

Geschrieben am 03. März 2008 von Herschel - 6 Kommentare


Die Grenzen Askimets?

Magnetical Letters

Gestern wurde Phase 5 Opfer eines Spammers, der innerhalb von rund 10 Minuten 15 Beiträge verfasste - alle mit dem gleichen Namen, der gleichen eMail-Adresse und dem gleichen Inhalt, abgesehen von einer im Beitrag enthaltenen Ziffer.

Nachdem die ersten drei Kommentare dieser Serie eingegangen waren, habe ich sie als Spam markiert und Askimet überantwortet. Dieser allerdings hat sich scheinbar nicht die IP, die eMail-Adresse und den Namen des Verfassers angeguckt und die restlichen 12 eingehenden Kommentare auch als Spam identifiziert, sondern sie munter durchgelassen. Sehr ärgerlich!

Nun frage ich mich, ob es einfach an der Funktionsweise von Askimet liegt, dass dieser so kurzfristig seine Blacklist nicht ergänzen kann, oder ob es schlicht und ergreifend unzulänglich arbeitet. Zweiteres kann ich mir übrigens nicht wirklich vorstellen. Also, wer weiß des Rätsels Lösung, bzw. hatte selbst schon einmal das Problem?

(Toll, schon wieder die Aufforderung zu kommentieren :mrgreen: )

Bild: Magnetic letters von Gaetan Lee unter CC-Lizenz

Geschrieben am 01. März 2008 von Herschel - 3 Kommentare


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