Der aufstrebende Neueinsteiger bei Phase5 jagt in seiner Freizeit gerne, steht auf "gewaltverherrlichende" Online-Computerspiele und streitet sich mit den Ex-Vermietern vor Gericht. Außerdem macht er gerne Musik und Sushi selbst. Als (US-) Serienjunkie ist er immer auf dem neuesten Stand was SitComs angeht.
Im Rahmen des Sau-Abtriebs von den Weiden habe ich zufällig dieses kleine Schmuckstück der Filmkunst gefunden, und das Video ist sogar für gleich zwei Nerd-Gruppen interessant: Kamera- und Filmnerds UND Skater. Total super. Gedreht wurde es mit einer RED ONE. Das sind Kameras mit denen man in ÜBER-HD-Auflösung (Nochmal zur Erinnerung: PAL, der uralte Fernsehstandard kann gerade mal 768 à— 576 [quadratische...] Pixel darstellen bzw. übertragen. Ganz nebenbei wurde dieser Standard 1962 in Hannover bei Telefunken erfunden. Wieder eine technische Meisterleistung mehr!) mit 4 Megapixeln bei 30 frames die Sekunde aufnehmen kann (der normale HD-Standard kommt gerade mal auf 2 Megapixel…).
Filmt man “nur” in HD-Auflösung mit 1920×1080 Pixeln kommt man auf schnieke 120fps, also kann man die coolen Matrix-Stunts auch endlich zu Hause machen.
So, jetzt gabs genug NerdTalk – das Video ist auch ohne HD-Gedönse nicht von schlechten Eltern:
Als Trinker, Faulenzer und Verpeiler bin ich öfter als mir lieb ist auf die gute alte Trinkhalle angewiesen. Herschel brachte mich mit seinem Beitrag mit den Fotos aus Berlin darauf, doch mal auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel zu klicken… Er ist relativ belanglos, viel spannender ist die verlinkte Diplomarbeit zum Thema “Gesellschaftliche Funktion der Trinkhallen”. Liest sich, wie sich gerade herausstellt, sehr lustig und bringt Licht in ungeklärte Tatsachen der Mystik, die die Trinkhallen umgibt.
Hier in Hannover gibt es verschiedene Theorien über das Fortbestehen der Kioske und Trinkhallen: Gesponsert von der türkischen Mafia zum Geld waschen (was machen sie nur mit dem ganzen Gemüse?!), erfolgreiche Familienunternehmen mit einer wahren Trinkhallen-Kette, doch der gute alte Metro-Mengenrabatt auf gewerblich Eingekauftes?! Vermutlich ist alles falsch (wobei ich die Sache mit der Geldwäscherei als durchaus vielversprechend erachte).
Naja, jedenfalls hat ja jede/r so seinen oder ihren Stammkiosk. Meiner z.B. ist der ehemalige Osman-Market an der Ecke Egestorf-/Badenstedter Str. Die guten Menschen, die dort hinter dem Tresen stehen, bekommen immer ein ganz bestimmtes Bild ihrer Kunden. Mich würde mal interessieren, wie ich rüberkomme. Gelte ich schon als Alki, weil ich mir öfter mal ein Bier kaufe? Oder bin ich mehr der verpeilte Student, der zu blöd ist, im Supermarkt zu regulären Öffnungszeiten einzukaufen?
Hmmm. Vielleicht sollte man ihn befragen.
Öfters stehen einem die Kioskbesitzer auch mal mit einem guten Rat beiseite: Ich hab nen T-Shirt (das zugegebener Maßen doch recht knapp sitzt, aber hey, für Größe S ist es sehr klein….) auf dem “Fuck SKA” steht (ein Merchandise-Produkt einer bekannten Ska-Band…). Als ich also damit den Kiosk betrat, war der Mann (der, der so selten da ist…) so nett mich drauf hinzuweisen, dass das eine Beleidigung für alle Araber sei, weil SKA für “Saudi Kingdom Arabia” stehen würde. So hab ichs noch nie aufgefasst, trage aber u.a. aus diesem Grund das Shirt nicht mehr. Vielleicht auch nicht, weil ich durch Bierkonsum mittlerweile eine klitzekleine Plautze angesetzt habe und somit den, ähhh, engen Schnitt nicht mehr tragen kann bzw. will.
So. Jetzt schön die Diplom-Arbeit reinziehen und beim nächsten Kioskbesuch auf die Stammkunden achten.
Ich bin gerade beim Spiegel über hässliche Tiere gestolpert, die so hässlich sind, dass sie schon fast wieder niedlich daherkommen:
In meiner Favoritenliste ganz vorn der Sternmull, dicht gefolgt vom Nacktmull und (für Tadaaa sicherlich besonders interessant) der (beinahe ausgestorben geglaubte) Schlitzrüssler… Hier noch ein Screenshot vom Schlitzrüssler, eher einer der niedlicheren der hässlichen Viecher:
Als erklärter Fan der Vorabendserien der späten 80er und 90er möchte auf dieses Schmuckstück hier noch kurz aufmerksam machen: Miami Vice, mit Tubbs und Crockett am Start. Meiner Erinnerung nach sogar die erste Folge, erste Staffel:
Ja, kaum zu glauben: Eine komplette Fußball-Mannschaft aus Dubai wurde vorgestellt. Extra für diesen Zweck wurden einige Spieler eingebürgert (bei 1,3 Millionen Einwohnern wohl auch wenig verwunderlich). Aufgestellt wurde frei nach Gurki’s Motto “Hauptsache geil abliefern”:
Trainer: Henry Rollins (hey, er sieht aus wie ein Drill Seargeant) Teamchef: Axel Rose (der nimmts nicht so genau wenn einer zu spät zum Training kommt) Mannschaftsarzt: Ozzy Osbourne (zusammen mit Keith Richards ob ihrer reichhaltigen medizinischen Erfahrungen, gerade auch im Bereich der Medikation) Im Tor: Slash (natürlich mit obligatorischer Kippe im Mund, Sonnenbrille und Zylinder) Verteidigung: Lemmy leitet Pelle Almqvist und The Edge in der Dreierreihe hinten an Mittelfeld: Lars Ulrich geht als Kapitän ins Spiel, neben ihm im defensiven Mittelfeld noch Kirk Hemmett und, rechts außen, Tom York, und zur weiteren Unterstützung kommt noch John Frusciante dazu.
Die Sturmspitzen bilden (posthum) Dimebag Darrel und Max Calavera.
Um auch diese schicken Übersichten aus dem Fernsehen zu verwenden würde es ungefähr so aussehen:
Tokio Hotel und die Killerpilze dürfen dann vor dem Anstoß als “Einlaufkinder” (Muhahhrhrhaar) ran, Bono wird Motivationstrainer, Mr. Miyagi macht den Co-Trainer (genau, der! “Auftragen! Polieren!”). Am Spielfeldrand wird dann statt Gatorade lieber Jack Daniels und Dosenbier gereicht, genügend Aschenbecher sind übers Feld verteilt und zwei, drei weibliche Ordner wurden bestochen, oben ohne ab und an Richtung Tor zu laufen, damit die Jungs die richtige Richtung finden.
Einstellen kann man sich auf längere Nachspielzeiten, die Jungs sind eben nicht die schnellsten…
Fröhliches Weiterspinnen, für weitere Tips für die Star-Besetzung bin ich offen.
Hier noch ein kleiner musikalischer Beitrag, der die Stimme des Box-Volkes an die Öffentlichkeit tragen möchte, bla bla bla… Eigentlich ist es nur lustig.
Verdammt. Mir fällt einfach nix ein. Gar nix. Sogar ein slowenischer Reaktor hatte gerade eine Störung (mit europaweiter Warnung), aber bringen tut es mir nix.
Ja, liebe Leserschaft, teile des Phase-5-Teams machten sich auf den beschwerlichen Weg nach Berlin um ihrer zweitwichtigsten Leidenschaft nach zu gehen: Mucke machen!
Wo kann das besser als in Berlin praktiziert werden? Nirgends! Richtig! Bis dato war mir auch unbewusst, dass man fertig bestückte Proberäume stundenweise buchen kann und nur seine Gitarre (im Zweifel nicht mal das…) mitbringen und einstöpseln muss für gerade mal 9,00 Euro die Stunde.
Warum gibts das nicht auch hier in Hannover? Die Idee ist jedenfalls super. Das Essentielle beim Mucken ist ja auch grundsätzlich erstmal wichtig: Einfach nur Jammen oder ein Konzeptalbum aufnehmen?
Wir haben uns für die deutlich coolere Variante entschieden und haben probiert, ein Konzeptalbum an effektiv einem Tag runter zu schrubben:
Rausgekommen sind einige ganz nette Stücke, die noch in der Postproduction stecken, bevor sie auf einem nahmhaften Plattenlabel, ääähhhh… Nunja, das ist vielleicht ein bisschen viel des Guten.
Wir hatten aber mit minimalem Materialaufwand (eine Marshall-Röhren-Kombo, Rhodes NT-1 Kondensator-Mic, kleines Pult, Line6 UX-1 + MacBookPro mit Logic druff) viiiiiel Spaß und haben unserer Kreativität freien Lauf gelassen.
Außerdem haben wir über abgefahrene französische Philosophen und Schriftsteller philateliert (neee, das hieß anders) und Bier getrunken.
Von Berlin haben wir dank einer stadtweiten Radtour sogar auch noch was gesehen auf dem Weg zum Proberaum.
Mit Stop/Motion-Animationen kann man wunderbar Pappmaché-Skelette zum Leben erwecken, falls man vorhat einen Horrorfilm zu drehen, der unter mysteriösen Umständen zu erneutem Leben erwachte Leichen thematisiert. (…)
Da war’s wieder soweit - Samstag abend, unstillbarer Mau Mau-Jieper. Mein Kollege Schlomo war unterwegs Bier holen, und ich machte mich in einem Anfall akuter Krassheit bzw. (…)