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Schlomo

Schlomo

Der angehende Starkoch des Phase 5-Teams. Niemand rotzt so lässig eine Pizza auf die Schamottplatte wie er. Hut ab! Wenn er sich nicht in Tittenbars oder Küchen rumtreibt, guckt er gerne Fern oder spielt Computer. Sollte er gerade keinen dringenden Termin in einer Küche oder einer Tittenbar haben, und auch sonst keine Lust auf Fernseh gucken oder Daddeln, widmet er sich voller Hingabe dem Bloggen.


redlichkeit2

Da fährt man gestern im angetrunkenen Zustand mit dem Fahrrad gegen einen Baum, um dem Veloziped und sich selbst einen neuen Look zu verleihen, schon kommt der erste und hilft einem das Fahrrad wieder in Schuss zu bringen. (das Gelächter sei Ihm verziehen).

Am nächsten Morgen (so gegen 15.00 Uhr) holt einen dann eine charmante Frauenstimme am Telefon aus ranzigen Träumen, die einem mitteilt, dass sie erstens Sandra heisst, und zweitens mein Portemonnaie gefunden hat, welches ich abholen könne.

Sandra, für diese Worte möchte ich danksagen, und mit dir anstoßen …so gegen Acht?.

Geschrieben am 12. August 2007 von Schlomo - Keine Kommentare


Tittenbar

Da feiert man einen gepflegten Junggesellenabschied wie er sein sollte, und macht es sich mit den Kollegen am Tisch in der Ecke gemütlich, um erstaunt festzustellen, dass das allgemeine Rauchverbot für Gaststätten etc. scheinbar für Tittenbars nicht gilt. Also Lunte angesteckt, Bier für 8,- € geschossen und den Amüsierdamen bei der Stangengymnastik zugeschaut.

Als die Holde dann schließlich mir ihre Aufmerksamkeit zuwendet, verpasse ich ihr neben dem vorher gekauften Dollar im Schlüpper gleich noch ‘nen kleines Andenken in Form eines Glutpunktes einer Kippe unter dem Bauchnabel. Merke: “Niemals mit der gleichen Hand Kippe halten und Dollars versenken!

Am Ende des Abends (der übrigens ganz gepflegt in der Glocksee endete) fragt man sich natürlich wieder, wie das ganze 70,- € gekostet haben kann, wo man doch eigentlich nur ein Bier getrunken hat.

Naja egal…Salvo

Geschrieben am 12. August 2007 von Schlomo - 3 Kommentare


Phlashénsamméln

Da ich in létzter Zeit étwas knapp béi Kassé bin, wérden Partys für mich schnéll zu éiném Féstival dér Traurigkéit - ich kann mir kéin Biér léisten! Abér so muss dér Abénd nicht énden. Dénn éine alté Téchnik dér Bérbér aus NYC wurdé von mir, von dér Straßé, in dié Klubs gétragén. Da és diréctly importéd aus dén USA ist, héisst és natürlich anglizistisch angéhaucht: Phlashénsamméln. Phattér géhts nicht.

Am béstén rockt das ganzé in dér Faust, odér béi fiésen Médizinstudénténpartys, wo auf Gläsér 1€ Pfand und auf Flaschén 50 Cént sind. Doch auch in dér Glockséé muss dér généigte Billigtrinkér nicht auf dié geliébté Gérsténbrausé vérzichtén, und mit schon 9 Flaschén ist man wiéder im Spiél. Ich habé so am Mittwoch und am géstrigén Abénd mit jéwéils nur 5€ Startkapital dérmaßén rauschéndé Fést féiérn könnén, dass ich mich nicht méhr daran érinnérn kann.

Also Leuté kéine Angst vor néuén Trénds, Phlashénsamméln rulés.

deutsch-französische freundschaft

Geschrieben am 17. Juni 2007 von Schlomo - 4 Kommentare


Rédlichkéit

Da verliért man im Bus séin Handy, und hat és schon abgéschriébén. Da sagt éiném éiné fréundliché Stimmé am andérén Éndé dér Léitung, dass sié das Gérät im Fundbüro abgégébén hat. Und o lala - sié `atté réscht. Wéitér so, liébé Mitbürgér.

deutsch-französische freundschaft

Geschrieben am 01. Juni 2007 von Schlomo - Keine Kommentare


Vatertag mal anders

Wie es sich gehört hat auch der Schlomo Vatertag eine Fette Sause geschmissen, allerdings nicht schnöde im Biergarten oder mit Bollerwagen, sondern, wie es sich seit jeher bei ihm gehört, auf seiner neuen Arbeitsstelle dem basil. (12 Stunden sind gaaarnichts!!! Juchu, die nächsten drei Jahre werden toll)

Allerdings war der Herr Schlomo das erste mal seit drei Tagen nicht so saumüde, dass er gleich poofi machen musste, sondern konnte sich noch dazu hinreissen lassen, abends ins Heinz zu schlendern, und wild zu feiern. Und was muss man entdecken? Keine Sau da, die man kennt. Also friedlich an seinem Wasser geschlürft, und um Drei Uhr die Biege gemacht, weil am nächsten Tag ja wieder die Arbeit ruft.

Was lernen wir daraus? Alles Luschen diese Studenten. Erst tagsüber so tun als ob man sich alkoholisch verausgaben würde, um dann abends gerechtfertigt schlapp zu machen.

Luschen… ALLE!!!

Geschrieben am 18. Mai 2007 von Schlomo - 3 Kommentare


Die Hormone und das Wetter

Da geht man ausgelassen am Herschel seinem Geburtstag feiern und dann das. Kaum angekommen merkt man, dass die verscheidenen Freundeskreise, die man so unterhält sich schon früher kannten als man selbst, und sogar schon teilweise liiert waren miteinander. So weit so gut. Sowas gibt Gesprächsstoff und hält den Abend am Laufen. Wenn dann aber aus heiterem Himmel Bierflaschen von der verschmähten Ex fliegen, ist man doch geneigt, gewisse Freundschaften zu überdenken, bzw. neu einzustufen.

Naja, Soweit so gut. Gesprächsstoff ist also gegeben und irgendwann ist auch dieser Krawall vorbei. Also denkt man sich man könnte wieder beschwingt das Tanzbein heben, da passiert das Unvermeidliche, und man stößt mit seiner dicken Kiste gegen ein Subjekt des weiblichen Geschlechts. Da es in der Vergangenheit wiederholt zu dummen Pseudoanmachsprüchen meinerseits gekommen ist, und man sich ja weiterentwickeln will, stößt man nur ein kurzes Sorry aus, lächelt, und denkt der Fall wäre damit erledigt. Als Antwort bekommt man allerdings nur ein “Fick dich doch einfach” entgegengeschmettert, das man nicht direkt einschätzen kann. Angebot? (falsch verstanden? verdammt das wäre Scheisse, da hätte echt was laufen können) Gesprächsanfang? oder einfach eine saftige Beleidigung?

Nun ja, später am Abend drückt die Blase, und man torkelt friedlich zur Toilette, um entspannt wieder den Abort zu verlassen, nicht ohne ausversehen wieder gegen das weibliche Streifenhörnchen (die Kleidung legt den Vergleich nahe) zu stoßen. Ohne jedoch die Chance auf Wiedergutmachung zu bekommen, wird einem einfach gleich gesagt, was die holde Maid von einem hält: “Ey du bist so’n Penner” wird gehaucht, und man steht da und ist sich nicht sicher, ob das Aftershave vielleicht doch nicht das Richtige war, dass man sich für den Abend ausgesucht hat.

Nun denn ich habs aufs Wetter geschoben.

In diesem Sinne bis zum nächsten mal im Heinz

Geschrieben am 12. Mai 2007 von Schlomo - 1 Kommentar


Weltverbesserer

Da ich mich nicht zu den kronisch kranken Weltverbesserern wie Bono, etc zugehörig fühle, halte ich von Spendenaufrufen für die dritte Welt herzlich wenig, da ich der Meinung bin, dass Spenden den Ländern mehr schaden als nutzen, man schaue nur auf die Wahl, Nahrung selbst anbauen, oder sich kostenlos liefern lassen? Wer würde da nicht letzteres bevorzugen?

Da der schwarze Kontinent aber noch ein paar Plagen mehr als Stammeskriege und die Cholera zu bieten hat, gibt es durchaus Ansätze die ich unterstützenswert finde, da sie die örtliche Bevölkerung aktiv in die Problemlösung einbeziehen, die westlichen Staaten aber nicht aus der Verantwortung nehmen.

Ein anderes Interessengebiet meinerseits stellen Haustiere mit langem nacktem Schwanz (muahaha, er hat Schwanz gesagt), Fell und spitzer Nase dar. Da ich aber Allergiker bin, fällt eine allzu intensive Beschäftigung mit diesen kleinen Nagern, auch Ratten genannt leider flach. Und jetzt kommt der Weltverbesserer durch:

Auf der Seite www.herorats.org kann man sich eine Ratte für gerade mal 5 schlappe Tacken im Monat adoptieren, und bekommt regelmäßige e-mails, und Fotos von der Aufzucht, dem Training, und den Erfolgen in der Minensuche, oder der Tuberkuloseerschnüffelung (jaaha, das können die nämlich und das schneller und sicherer als Hunde und Menschen) zugesandt.

Der Clou ist, dass zwar nen Belgier diese Geschichte in Tansania angeleiert hat, er dabei aber fast ausschließlich auf einheimische Mitarbeiter zurückgreift. Inzwischen wurde das Projekt nach Mosambik ausgeweitet, wo ebenfalls unbeteiligte Dorfbewohner, die gern nen bisschen Kohle dazuverdienen möchten, Ratten aus der Wildnis heranschaffen, damit der Genpool der Zuchtstation aufgefrischt wird. Ist also für alle ne supisache, und dabei auch noch ultra schnuckelig.

Geschrieben am 08. Mai 2007 von Schlomo - 2 Kommentare


Die Stylichkeit, und wie man sie erlangt

Ich, als geübter Styler, befinde mich natürlich die ganze Zeit auf der Suche nach Artikeln für das Zeigen meines Gehänges, ohne mit dem Jugendschutz in Konflikt geraten zu wollen.

So ist es mir damals in meiner Zeit in Meppen als einem der ersten gelungen, in meiner Hannoveraner Hood mit f6, oder Juwel-Cigaretten aufzutrumpfen. Während diese feinsten Auswüchse ostdeutscher Tabakkultur in Hannover nirgends zu bekommen waren, war ich in Meppen, also am westlichsten Zipfel der Republik, direkt an der Quelle. Also Stylepunkte gewonnen.

But the times, they are a’changin’, und so musste ich mich weiter umschauen, da inzwischen jeder Hinz und Kunz f6 in seinem Sortiment führte, und Cigaretten auch nicht billiger werden. Also bin ich auf f6 Tabak gestoßen. Ein neu eingeführtes Produkt (danke an Philipp Morris), welches sich seit drei Jahren am Markt befindet, und selbst im Osten ein Schattendasein fristet. Aber dem Kiosk um die Ecke (Lindener Marktplatz 4 oder 6, viral Marketing muss sein) sei Dank: Kaum nachgefragt, schon hat er es bestellt, dieses Kleinod der Nikotinverpackung. Und so liegt es nun hier,

f6 Tabak der feinsten Güte

um alsbald auf der nächsten Party neugierige Blicke auf sich, und mich in den Mittelpunkt des Geschehens zu ziehen.

Bis zum nächsten Style-Jagdobjekt, euer Schlomo

Geschrieben am 07. Mai 2007 von Schlomo - 2 Kommentare


Ja herrgott nochmal

In eigener Sache:

Da behauptet man von sich, nicht prüde zu sein, und teilt dies auch der Welt bereitwillig mit, aber dann das.

Kaum hat man im StudiVZ einmal angemerkt, dass man nicht gerne alleine schläft, während die holde Liebste auf Lehrgängen und Praktika verweilt und nicht dieses Problem hat, zwecks Schlafpartner, schon wird man mit den Auswüchsen der Emanzipation aufs härteste konfrontiert.

Ich wunderte mich schon länger über gehäuften Männerbesuch auf meiner Seite, zumal diese Männer sich nicht in die Karten gucken ließen, wenn man nicht mit ihnen befreundet war. Aber heute endlich hat sich einer überwunden, und mir seine zärtlichsten und innigsten Gefühle kundgetan.

Unter dem Betreff: “…” fand sich folgende Nachricht:

studivz

“Na du kleiner Schelm”, dachte ich, “wer so verschmitzt zwinkert, dem kann man doch keinen Wunsch abschlagen.” … oder?

Ich denke schon.

Nun aber das Fazit. Was macht mich auf einmal zur Ikone der Schwulenbewegung, nicht das ich etwas dagegen hätte, mir doch egal wer mich anbetet. Aber muss es so plump sein? Können keine romantischen Gedichte dabei sein?

Also liebe Schwulenwelt: Anfassen ist zwar erlaubt, aber an meinen Heini, da geh ich dann doch lieber in einsamen Stunden allein.

Deal? OK.

Geschrieben am 04. Mai 2007 von Schlomo - 2 Kommentare


Hunde und anderer Mist

Da ist man freundlich und hilft dem Herrn Papa bei der Gartenfron, so scheisst einem das Schicksal schon wieder ins Gesicht.

Kaum hat man sich auf den Rasenmäher gehockt, um Bullitt-Style durch den Garten zu cruisen, wundert man sich schon, warum beim Kompost soviel Lehm herumliegt, der so penetrant an den Reifen kleben bleibt.

Aber Natürlich, wer in Physik aufgepasst hat weiss, an rotierenden Dingen bleibt auf die Dauer herzlich wenig kleben. Und so lösen sich in der nächsten scharfen Linkskurve die ersten Sprenkel, auf die viele weitere folgen, und landen in hohem Bogen im T-shirt und, ja, auch da, im Gesicht des verdatterten Grünflächenpflegers.

Kurze Richprobe: Ah, is ja gar kein Lehm, is ja Hundekot… Würgereiz überwinden, fluchen, und Schlussfolgerungen ziehen: Kann garnicht unser Hund gewesen sein, wir ham ja garkeinen.

Also: Landleben stinkt, Großstadt rockt. Hunde totmachen.

In diesem Sinne liebe Leserschaft: Der nächste Hund, den ich erwische, wie er nicht in einen eigens dafür vorgesehenen Beutel kackt, den Stippe ich so lange in sein eingemachtes, bis es ihm wieder aus den Ohren kommt.

Geschrieben am 26. April 2007 von Schlomo - 4 Kommentare


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