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Schlomo

Schlomo

Der angehende Starkoch des Phase 5-Teams. Niemand rotzt so lässig eine Pizza auf die Schamottplatte wie er. Hut ab! Wenn er sich nicht in Tittenbars oder Küchen rumtreibt, guckt er gerne Fern oder spielt Computer. Sollte er gerade keinen dringenden Termin in einer Küche oder einer Tittenbar haben, und auch sonst keine Lust auf Fernseh gucken oder Daddeln, widmet er sich voller Hingabe dem Bloggen.


Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Herschels Bericht und das ansprechende Foto haben mich an eine Begebenheit erinnert, die nun schon fast ein Jahr zurückliegt, mir aber immer wieder ein leicht wehleidiges Schmunzeln auf die Lippen zaubert wenn ich daran denke.

Es begab sich nämlich damals die Situation, dass mein Azubikollege und unser ehemaliger Küchenchef gemeinsam einkaufen waren. Der Herr Azubi kaufte brav Bananen, die er für seinen Posten brauchte, während Monsieur Küchenchef mit feixendem Gesicht eine Packung Kondome und Gleitgel dazulegte, die jedoch für den späteren Gebrauch daheim mit der Liebsten gedacht waren. Die Kassiererin staunte nicht schlecht, was der Mann da gemeinsam mit seinem verlegen dreinschauenden Boy Toy einkaufte, scannte aber alles kommentarlos ein.

Es gibt während der Ausbildung halt diese Momente, wo man einfach nur in der Erde versinken möchte. Schön ist das nicht.

P.S. Falls irgendjemand zufällig hinter den beiden stand und eine Kamera dabeihatte… Immer her mit den Bildern.

Geschrieben am 09. Juli 2008 von Schlomo - 2 Kommentare


Zak McKracken und andere Stilblüten

Vor ein paar Tagen bin ich durch einen Fernsehbericht auf das Fan-Projekt zak2 gestoßen, und schwelgte in Erinnerungen - wie ich damals versuchte mit dem guten alten Zak die Welt zu retten. Da das Spiel aber auf Englisch war und ich gerade bescheidene 8 Lenze alt, wollte mir das nicht so recht gelingen.

Daher fiel mein Augenmerk ziemlich bald auf einen weiteren Klassiker aus der Lucas Arts-Familie: Monkey Island. Das gab es nämlich schon auf deutsch. Und da scheinbar nicht nur ich schon früh an die Computerspiele der prä-Playstation-Ära gewöhnt wurde, gibt es allerlei Fan-Projekte zu diesen Perlen des guten Geschmacks. Von denen ich euch im folgenden zwei vorstellen möchte:

Press Play On Tape - Die Commodore 64-Revival Band

Diese skandinavische Populärmusik-Formation hat es sich zu eigen gemacht Titelmelodien von Klassikern wie Bubble Bobble, Monkey Island, etc. in ein zeitgemäßes Gewand zu stecken. Und was soll ich sagen? Es funktioniert! Sollten die Knaben mal nach Deutschland kommen, ich bin dabei. Ach ja, und wer Karten für das Roskilde Festival dieses Jahr hat, der hat die Möglichkeit die Jungens dort live zu erleben. Und nun Viel Spaß mit Bubble Bobble:

(direktBubble)

Monkey Island - The Score

Und dann wäre da noch der Mensch, der sich überlegt hat, er lernt einfach mal alle Monkey Island-Titel auswendig, und spielt sie auf Klavier. Auch sehr nett.

(direktMonkey)

Geschrieben am 05. Juli 2008 von Schlomo - 2 Kommentare


Das Frankie Avalon Haus

In meinen frühen Jugendjahren, so mit 15/16 kam ich über meinen Bruder an allerlei filmische Schätze die nicht für Menschen meinen Alters bestimmt waren. darunter Filmperlen wie from Dusk till Dawn, Killers, und eben “Chicks, total bekifft und wild auf Girls”. Diesen Film habe ich aufgrund seines ungeheuren Wortwitzes gleich in mein Herz geschlossen und mit mir vereinbart, ihn nie wieder loszulassen. Herschel hat in einem früheren Beitrag schon einmal einen kleinen Ausschnitt daraus veröffentlicht.

Das Problem war nur, es gab in unserer Kleinstadtvideothek nur eine einzige ranzige Videokopie des Streifens, die so ausgelutscht war, dass einem die Augen bluteten, wenn man länger als zehn Minuten versuchte dem Film zu folgen. Aber selbst das schreckte uns nicht und Herschel und ich haben diesen Film bis zu meinem 18. Lebensjahr sicherlich zehn bis zwanzig mal gesehen, bis wir ihn volle 90 Minuten synchron mitsprechen konnten.

Um diese Zeit (18. Lebensjahr) begab es sich leider, dass die VHS durch die DVD abgelöst wurde, und dementsprechend dieser Klassiker des 70er revival Films aus den Regalen unseres Videodealers verschwand. Seit dieser Zeit haben Herschel und ich immer wieder in unregelmäßigen Abständen versucht diesen Film auf Silberscheibe zu ergattern. Das scheiterte aber daran, dass einfach kein Verleih in Deutschland sich genötigt sah dieses Kleinod digital zu bearbeiten und auf eine Silberscheibe zu pressen. Um ehrlich zu sein konnte ich das nie so ganz verstehen, da meinem empfinden nach dieser Film mit sicherheit einen reissenderen Absatz gefunden hätte als Catwoman oder ähnlicher Nonsens.

Gestern in der Schule erzählte ich einem Freund in der Schule von meinem Problem, da er ein ähnliches mit dem Film Lost Highway hat, woraufhin er erwiderte, dass er den Film doch letztens erst auf DVD in einem Internetshop gesehen hätte.
Zuhause habe ich also gleich mal nachgestöbert, und was soll ich sagen? Meine kühnsten Träume sind tatsächlich wahr geworden. Meine schlimmste Befürchtung Befürchtung allerdings auch. Denn natürlich ist dieser Film nur einen Monat nach seinem Erscheinen in ganz Deutschland vergriffen.
Ich habe ihn allerdings jetzt Vorbestellt, und freue mich schon darauf nach 7 Jahren Abstinenz diesen Schatz wieder in meinen Händen zu halten.

Geschrieben am 28. Juni 2008 von Schlomo - 5 Kommentare


Holland 2.0

Holland spielt armseligen Grottenkick (wenn es gegen die Russen geht). Musste auch mal gesagt werden.
Ich bin enttäuscht. Sehr sogar.

Geschrieben am 22. Juni 2008 von Schlomo - 3 Kommentare


Einbecker stinkt

Gestern waren der Herschel und ich nach längerer Zeit mal wieder in der Faust, und waren etwas überrascht über die Veränderungen, die der Laden durchgemacht hat. Die stylische Neonbar ist wohl ein Tribut an die junge Generation, und wir können darüber hinwegsehen, bzw. dem ganzen sogar etwas
Positives abgewinnen.

Aber dass es nur noch Einbecker aus Flaschen gibt, und Becks in jeder mischbaren Zusammenstellung, außer im klassischen Pilsgewand - das war dann doch etwas zu viel.

Es ist leider wie es ist. Einbecker aus Flaschen wird selbst von fiesen Gerstenperlen wie Oettinger und Oskar Maxxum geschmacklich noch weit übertroffen, und ist aus diesem Grunde einfach als Scheißbier zu bezeichnen. Tut mir leid.

Geschrieben am 22. Juni 2008 von Schlomo - 8 Kommentare


Die Ärzte

Ja, bei den Ärzten war ich auch, und zwar am 05.06.2008. War schön. Aber nach den ersten drei Liedern hab ich dann gemerkt, dass meine müden Knochen nicht mehr so mitspielen, und hab mich nach hinten verdrückt. Aber für alle, die es verpasst haben, hier noch ein kleiner Konzertmitschnitt von den vielen, die da bei YouTube rumwuseln:

Eine gefällige Visualisierung dieses Dialoges. Wäre vielleicht eine Möglichkeit Hörspiele für das Auge aufzubereiten, auch wenn man nach 10 Minuten möglicherweise meschugge wird…

(direktÄrezte)

Geschrieben am 19. Juni 2008 von Schlomo - 1 Kommentar


Versprochen ist Versprochen: Der Fotzen-Diskurs

Vor einiger Zeit habe ich dem Herschel mal in einer Bierlaune versprochen durch halbschmierige Informationen in Form eines Artikels Phase-5 beim Suchwort "Fotze" in der Google-Rangliste nach ganz oben zu schubsen. Nun ja lange hats gedauert, aber nu gehts los. Ich möchte mich aus diesem Grunde einem Wort widmen, das ungern in den Mund genommen wird, obwohl solch falsche Scham eigentlich garnicht nötig wäre.

Es geht um den Begriff Fotze (fälschlich auch gern Votze).

Das Wort Fotze tauchte das erste mal bei Kilian im 7. Jhd auf und hat seit dem einen unbeschreiblichen Siegeszug hinter sich gebracht. Benutzt man Fotze im norddeutschen Raum meistens als Fäkalwort zur Umschreibung des primären weiblichen Geschlechtsorgans, so ist man im süddeutschen Raum beim Wort Fotze wesentlich kreativer, was Herkunft und Gebrauch angeht.

Einerseits gibt es da den Fotzenstecher, welcher heutzutage einen promiskuitiven Mann darstellt, im Mittelalter aber als Futzen- oder Futtenstecher bekannt war und sich mitnichten durch ein umtriebiges Sexualleben auszeichnete. Es handelte sich viel eher um einen Mann, der Hengste zu Wallachen machte, ihnen also eine Futze oder Futt stach.

Hammer oder…? Geht aber noch weiter.

Das Schimpfwort Hundsfott beschreibt im allgemeinen einen Menschen, der fies und gemein ist, ursprünglich aber einen zoophilen Menschen. Fotzenmäßig ist dieser Begriff also eher in der Tierliebhaberszene anzutreffen.

So. Nun aber zu den gesellschaftlich akzeptierten Formen der Futt oder Fotze. Fangen wir an mit dem Fotzenhobel. Dies bezeichnet keinesfalls das männliche Geschlechtsteil, sondern eine Mundharmonika. Und warum? Weil der Bayer an sich eine andere Wurzel für das Wort Fotze heranzieht. Es bezeichnete schlicht und ergreifend die Schnauze eines Tieres, später auch den Mund der Menschen.

So ist es auch für männliche Mitglieder der Gesellschaft nicht unüblich mal beim Fotzenspangler vorbeizuschauen, bezeichnet dieses Wort doch den ehrbaren Beruf des Kieferorthopäden, und nicht, wie man vermuten könnte, einen Gynäkologen. Weniger erfreulich als im norddeutschen Sprachraum ist es für bayrische Jungen, wenn sie vom Vater eine ordentliche Fotze (oder Futt) kriegen. Dies bezeichnet nämlich eine gepfefferte Ohrfeige.

Und zuguterletzt: Hinterfotzig. Dieses Wort bezeichnet einen Menschen, der das eine sagt, aber etwas anderes meint, und das in böser Absicht.

P.S. Wer sich wundert, warum die gute Lady Bitch Ray das Wort Fotze konsequent mit V schreibt, dem sei gesagt, dass sie dies tut, um durch das V in Votze die gespreizten Beine darzustellen, an deren Scheitelpunkt sich das weibliche Geschlechtsteil befindet. (uijuijui, ist die ghettomäßig böse, wa?!)

So, ich hoffe ihr seid jetzt alle ein bisschen schlauer, und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Geschrieben am 19. Juni 2008 von Schlomo - 4 Kommentare


Kundenservice

TrekStor Maxi 400GB

Ich bin ja ein Freund des schleimigen Services, zumindest bei Telefonhotlines. Kommt selten vor, aber ab und zu schon, und dann freue ich mich umso mehr. Heute allerdings gab es einen Anlass, der mich den nächsten freundlichen Kundendienstmitarbeiter noch mehr genießen lassen wird.

Vor ca. einem halben Jahr schaffte ich mir eine Trekstor Maxi z.ul 400 GB Festplatte an, die über das NDAS-Protokoll mit dem Router verbunden wird, um dann rund um die Uhr für meine WG-Mitbewohner verfügbar zu sein. Tolles Ding, sollte man meinen.
Mitnichten!!! Der Mitgelieferte Treiber ließ sich zwar problemlos installieren, jedoch wurde in letzter Konsequenz die Festplatte nicht erkannt. Naja, nach einigen Anläufen und dicken Tränen gab ich mein Vorhaben auf und beschloss, gepflegt drauf zu scheißen und die Festplatte halt über USB an meinen Rechner anzuschließen und nur zeitweise im Netzwerk verfügbar zu machen.

Heute allerdings packte mich mal wieder die ungestüme Lust nach etwas Abenteuer und ich versuchte es erneut. Wieder ohne Erfolg. Allerdings scheute ich nun keine Kosten und Mühen und rief beim Trekstor Kundenservice an, wo man mir mitteilte, dass es bei Microsoft unter folgender Adresse einen Hotfix gäbe, der das Problem behebt. Nachdem ich mich etwas anschreien lassen durfte (ungelogen, anschreien), weil ich einen Schreibfehler in der Webadresse hatte und die Adresse dementsprechend nicht aufgerufen wurde, legte der Mitarbeiter nach erfolgreicher Übermittlung der Adresse auch schnellstmöglich auf.

Bei Microsoft erfuhr ich dann allerdings, das dieser Hotfix nichts aber auch garnichts mit meinem Problem zu tun hätte, weil mein Rechner ja nicht abstürzen, sondern nur die Festplatte nicht erkennen würde. Na danke. Nach etwas Recherche stellte ich dann fest, dass Trekstor nicht nur keine Vista-Treiber für seine Festplatten anbietet und dafür die Kunden auf die Seite der Firma Ximeta schickt, sondern es wohl auch nicht schafft aktuelle XP Treiber für seine Festplatten online zu stellen.

Denn kaum hatte ich den Treiber der Firma Ximeta heruntergeladen und installiert, funktionierte meine Festplatte problemlos.

Also, vielen Dank für den ausgefuchsten Service, liebes Trekstor Team.

Hier noch der Link für alle Gebeutelten, von denen es ja scheinbar viele gibt. Denn wie ich gesehen habe, hat noch niemand im Netz das Problem lösen können. Also bedankt euch freundlich bei Phase-5.net, und huldigt mir!

www.ximeta.com/web/support/download/windows_xp/index.php

Geschrieben am 02. April 2008 von Schlomo - 6 Kommentare


Fingerfertigkeit

Hier ein kleiner Denkanstoß, falls ihr mal nichts passendes dabei habt um Frauen zu beeindrucken, oder der Kinofilm in den ihr sie eingeladen habt doch eher mau ist.

Hände kann man zum Glück nicht vergessen.

Der Mann heisst übrigens Raymond Crowe

(direktSchatten)

Geschrieben am 01. April 2008 von Schlomo - Keine Kommentare


Big Chicka Hip Hop

Dass derbste Fäkal-Rhymes im Zuge der Gleichberechtigung nicht allein Sache der Männer (siehe Hengzt, Sido, Bushido etc.) sein können, versteht sich wohl von selbst.

Und so wandelt Lady Bitch Ray auf Alice Schwarzers Fersen und kämpft für die Gleichberechtigung der Frauen auf Ihre Weise. Und das scheinbar so erfolgreich, dass es dem SPIEGEL einen ganzseitigen Artikel wert war.

Hier nun also ein kleiner Ausschnitt aus ihrem künstlerischen Schaffen. Quasi Feminismus 2.0

(direktBitchRay)

Geschrieben am 31. März 2008 von Schlomo - 4 Kommentare


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