Logos dominieren unser Leben, das wissen wir seit Naomi Kleins "No Logo!". Sie sind die Fassade jeder Marke und müssen perfekt zum Markenimage passen. Vielleicht sind sie aber auch ziemlich austauschbar, wie ein fantasievoller Blog zeigt.
Okay, neu ist das folgende Video nicht, und ich glaube auch nicht, dass ein paar lustige Flash-Animationen mich von irgendetwas überzeugen können, aber es ist eine nette Propagandaübung.
Ein britischer Journalist hat kürzlich eine Liste der zehn dämlichsten Verschwörungstheorien aufgestellt. Ganz oben steht das weitverbreitete Gerücht, dass der Genuss von Produkten der Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken afro-amerikanische Männer impotent machen würde. Auf Platz 2 steht die Mondlandung durch die Nazis, (die übrigens in der im Dreh befindlichen Independent-Film-Komödie "Iron Sky" aufgenommen wird). Der Tod bzw. das Weiterleben diverser Promis von Paul McCartney über Lady Di bis hin zu Elvis haben es ebenfalls in die Liste geschafft, wobei man hier ja nur das Gähnen unterdrücken kann. Einfallsreicher (und glaubwürdiger) finde ich ja die Theorie, nach der LaToya (oder wahlweise Janet) und Michael Jackson die gleiche Person sind.
Dann gibt es da noch die Theorie, dass entweder die Barcodes oder die Schriftart Wingdings satanische Botschaften enthalten, mit deren Hilfe wir kontrolliert werden sollen. Durch die Echsenmenschen, versteht sich.
Leider wird eine Theorie in der Liste nicht erwähnt, die sich seit Jahren hartnäckig hält, wohl aber auch vor allem für den deutschsprachigen Raum interessant ist: Die absurde und völlig haltlose Theorie, dass Bielefeld wirklich existiert.
8 Tipps, um dein Image im Social Web total zu versauen. Das Soziale Netz ist ein neues Medium, und darum braucht es eine gewisse Kompetenz, um sich dort zurecht zu finden und auch virtuell deutlich zu machen, was für ein kompletter Vollpfosten man ist. Aufgrund einer Fülle von neuen Anbietern, Diensten und Social Platforms wird es immer schwieriger, Menschen mit seiner Selbstdarstellung gezielt zu belästigen und auf den Keks zu gehen. Glücklicherweise ist die Bereitschaft der Netz-Umwelt, Peinlichkeiten auszufiltern und zu ignorieren, noch relativ dürftig entwickelt. Wer sich am "Sozialen Netz" beteiligt, hat bislang noch eine hohe Leidensbereitschaft. Es kann sein, dass sich die Netiquette in dieser Hinsicht bald ändert. Aber noch ist genug Zeit, sich völlig zum Horst zu machen, um sicher zu gehen, dass bald niemand mehr mit der eigenen kümmerlichen Existenz zu tun haben will.
Phase-5.net sagt dir, wie's geht. (weiterlesen...)
"Siedler von Catan" war nicht nur Spiel des Jahres 1995, es hat darüber hinaus in viele WG-Wohnküchen Einzug gefunden, so dass das Verb "Siedlern" (süddeutsch wohl auch "Siedeln") als Bezeichnung für einen unterhaltsamen Abend im Kreise der Mitbewohnlinge geprägt wurde. Es folgten dann auch etliche Erweiterungen und Abwandlungen, wie die Erweiterung für 5-6 Spieler (bei Besuch bzw. Groß-WGs), die Seefahrer, Städte & Ritter, Händler & Barbaren, die historischen Szenarien, das Kartenspiel für zwei Personen und schließlich: Die Sternenfahrer von Catan (Prädikat: Plastikkitsch).
Eine Reihe von Epigonen in der Kategorie "Bau- und Tauschspiele" drängten mit mehr oder weniger Erfolg und gewieften neuen Ideen auf den Markt: Der Carcassone-Franchise, nicht weniger erfolgreich als Catan, aber auch die "Säulen der Erde" oder "Puerto Rico" und etliche andere.
Nun bin ich immer phasenweise brettspielaffin, je nach Stimmungslage, auch weiß ich die Vielfalt und die ausgewogenen Spielmechanismen des Catan-Spiels zu schätzen. Dennoch lässt sich eine Tatsache nicht leugnen: Ich habe noch nie bei "Siedler von Catan" gewonnen.
Scott Rensberger ist Videojournalist, das heißt, dass er seine Berichte sowohl inhaltlich als auch gestalterisch völlig eigenständig produziert. Er porträtiert vor allem "besondere" (oder "ganz normale"?) Amerikaner. Einer davon ist Roger, der bei Jack Daniels "arbeitet". Seht selbst :
Ich habe kurz vor Weihnachten ein wenig Recherche zum Thema Panoramabilder betrieben und mir fest vorgenommen, das einmal auszuprobieren. In der pikturesken, verschneiten Landschaft des Riesengebirges, in deren Nähe ich die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr mit ein paar netten Menschen verbracht habe, ergab sich dann die Gelegenheit dazu. Nun hatte ich kein Stativ dabei und habe alles aus der Hand gemacht, wobei der Trick ist, die Kamera möglichst nah am Körper zu halten, weil man ja selbst quasi das Stativ mit Schwenkkopf imitiert. Eine sehr brauchbare Anleitung findet sich (auf englisch) bei panoguide.com. Wichtig ist natürlich auch, dass die Fotos sich überlappen, damit hinterher das Programm die Überschneidungen bei den einzelnen Fotos berechnen kann, um das Panorama "zusammen zu sticken" ("stitching")
Eben gerade habe ich dann mit dem kostenlosen Windows-Programm Autostitch rumprobiert. Ein weiteres Programm zum Stitchen ist übrigens Hugin.
Im Ergebnis zeigte sich dann, dass eine Art Stufeneffekt entstanden war - ich hatte wohl die Kamera unwillkürlich nach unten gezogen. Hier die "Rohversion", welche mir Autostitch aus fünf Fotos ausgab:
Panorama Rohversion
Wenn man es dann in einem Bildbearbeitungsprogramm beschnitten wird, sieht es schon ganz amtlich aus, aber eben nicht perfekt:
Es gilt also, weitere Versuche zu unternehmen - das nächste mal auch mit Stativ, obwohl ich ganz froh bin, dass ich keines auf den Berg geschleppt habe, im Gegensatz zu den vielen Skifahrern habe ich nämlich keinen Lift benutzt.
Ich bekomme gerade die Nachricht, ich habe 5,000 000 (in Worten: Fünf Millionen) Pfund Sterling beim Microsoft Yahoo Promotiondingens gewonnen. Geile Scheiße. Dafür kann ich mir 'ne Menge V1AGRA oder C1AL1S koofen. Ich muss nur meine sämtlichen personenbezogenen Daten an die Adresse inter.microsoft.office12@gmail.com chicken.
Ey wie glaubwürdig ist das denn - eine Microsoft-Abteilung mit Gmail-Adresse?
Nette Episode, wohl gerade erst erschienen. Das schöne ist, dass sowohl die Apple-Jünger (somit ca. 62,5% der Autoren dieses Blogs) als auch die Apple-Skeptiker es lieben werden. Ist jedoch noch nicht auf deutsch lokalisiert (d.h. englisch). Ich für meinen Teil werde morgen ein neues Linux ausprobieren.