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J.K. Simpson

J.K. Simpson

jksimpson tauchte am 9. Mai 2005 erstmals im Internet auf. Zu seinen Vorlieben gehören: Wirre Reiseberichte, Päckchensticker, analoge wie digitale Fotografie, und diese bunten Heftchen, die dir deine Mutter am liebsten weggenommen hätte - ja, Comix. Man sagt, es wäre schwierig, ihn über Festnetz zu erreichen.


Der Conny ihr Pony

Dieses Werk eines mir bekannten jungen Designstudenten in Halle/Saale will ich euch nicht vorenthalten, es wurde mir kürzlich zugespielt.

Der Conny ihr Pony from robert pohle on Vimeo.

Geschrieben am 03. August 2008 von J.K. Simpson - Keine Kommentare


Alternativtourismus.

Ja, jksimpson ist vorübergehend zurück aus dem Urlaub. Und hat genug Anekdoten für den Rest des Sommers erlebt.

Was  dem aufmerksamen Backpacker ['bækpækr; neudt. Rucksackreisender] besonders auffällt: Es gibt immer neue Formen des Alternativtourismus. Guided Hiking Tours. City Walking Tours. Guided Biking Tours. Brewery&Destillery Excursions. Wine Tasting. Nicht zu schweigen vom Ökotourismus.

Alles, was man früher noch selbst überlegt & geplant & erlitten hat, überlässt man nun angeheuertem Fachpersonal, dem man im Zweifelsfall den Arsch aus der Hose klagen kann. Das Geschäftsmodell ist beliebig erweiterbar.

So werden Tourismus-Profiteure in Zukunft sicherlich weitere erlebnisorientierte Angebote erschaffen:  Drug Wasting in Amsterdam oder Drive-by-Shooting in L.A. (”Eine tolle Möglichkeit, Leute zu treffen”). Für die Risikosportler gibt’s Minefieldhopping in Bosnien. Der engagierte Tourist mit sozialem Bewußtsein nimmt die “Favelas de São Paulo” Tour oder passend zur WM 2010 die “Johannesburg - Murder Capital of the World” Tour.

Ich frage mich nur, wann jemand auf die Idee kommt, “Guided Wanking Tours” anzubieten.

Geschrieben am 31. Juli 2008 von J.K. Simpson - 3 Kommentare


Fantasy für Kids

Als ich zu pubertieren begann, habe ich phantastische Literatur verschlungen. Heute ist meine Nichte in diesem Alter, auch sie hängt glücklicherweise nicht nur vor der Playstation, sondern frisst sich durch Bücher. Auf diese Weise kommt ein innerfamiliärer schöngeistiger Austausch zustande, was ja erstmal ganz nett ist.

Wenn man aber mal in eine - oder mehrere - Buchhandlungen guckt, was so an Fantasy für Jugendliche geboten wird, kann man nur feststellen: Der Markt ist hochgradig konzentriert.

Da gibt’s den unvermeidlichen Harry Potter (mehrbändige Geschichten über einen jugendlichen Zauberlehrling), den postmodernen Artemis Fowl (mehrbändige Geschichten über einen jugendlichen Meisterdieb), die Tintenwelt-Romane von Cornelia Funke (Trilogie über ein junges Mädchen und die Liebe zum Lesen), “Bis(s) zum Morgengrauen” etc. (Trilogie über ein junges Mädchen, dass sich in einen Vampir verliebt), und Der Goldene Kompass etc. (Trilogie über ein junges Mädchen und die Unterdrückung durch die Kirche). Daneben finden sich in den Regalen noch zwei- bis drei andere mehrbändige Geschichten über jugendliche Identitätsfiguren, die irgendwas tun.

Nicht wirklich die Sorte phantastischer Literatur, die ich in meinen Jugendjahren gelesen habe (ich war ziemlich wahllos, zum Bekümmern meiner Eltern, die der amerikanischen Trivialliteratur doch recht skeptisch gegenüberstanden). Jene Barbarengeschichten fristen nun wohl in Romantauschbörsen ein Schattendasein. Aber ich habe eine Geschäftsidee: Ich werde eine Fantasy-Reihe für Jugendliche schreiben. Ich habe schon ein paar Einfälle: Ein kleiner Junge, nein, besser eine Art Zwerg oder Halbling,the one ring findet ein Schmuckstück, von dem erst später offenbart wird, dass es sich um das mächtigste Artefakt des Bösen handelt. Darum entbrennt ein Krieg. Hm. Ganz gut.

Oder vielleicht ein paar Raumschiffe einbauen? Sowas wie: Ein junger Mann, eigentlich Farmer, schließt sich der intergalaktischen Rebellion gegen das böse Reich an. Erst später wird deutlich, in welcher engen Beziehung er eigentlich zu dem Oberschurken steht - dem verpassen wir am besten eine schwarze Uniform oder Maske…

Ich höre schon das Geld zahlloser Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels in den Kassen klimpern. Und die Filmrechte gebe ich auch nicht so leichtfertig her.

the one ring von Katie Tegtmeyer unter creative-commons

Geschrieben am 11. Juli 2008 von J.K. Simpson - 5 Kommentare


Fusion 2008

Das Fusion-Festival 2008 war trotz durchwachsenen Wetters wieder eine sehr gelungene Angelegenheit. Neben wummernden Bässen, die in die Magengrube gehen, und leider auch ein paar Peinlichkeiten (komischerweise immer deutscher Reggae) gab’s schöne Neuentdeckungen wie die großen Stanley Kubi. Unten seht ihr die Fotogalerie.

Geschrieben am 01. Juli 2008 von J.K. Simpson - 2 Kommentare


Molwanien ist überall, Teil 3

Letzten Samstag: Während die einen Raven, gehen die anderen Wandern. Und auf dem Weg trifft der kaffeedurstige Wandersmann im schönen Salzhemmendorf auf eine Möglichkeit zur Einkehr. Denkt er, bis er näher tritt und einen Flecken molwanischer Erde mitten im Naturpark Hameln-Weserbergland findet:

Eine gewesene Kneipe in Salzhemmendorf

Eine gewesene Kneipe in Salzhemmendorf

Wir dachten erst, der Konkurrenzkampf in diesem Örtchen sei eben sehr hart und das “Hotel Restaurant Bogshorn”  dabei untergegangen. Aber auch der nahgelegene Ratskeller war “wegen Umbau geschlossen”…

Geschrieben am 25. Juni 2008 von J.K. Simpson - 1 Kommentar


Klassische Fotografie in Lego

Raising the Flag in Lego on Flickr

Eine Freundin von uns hat sich seinerzeit in Brickfilm versucht. Und geflucht. Es muss auch eine Schweinearbeit sein.

Lego ist aber offensichtlich noch anderweitig für Kunst zu benutzen. Mike Stimson (sympathischer Nachname) aus dem Vereinigten Königreich stellt Klassiker der Fotografie mit Legomännchen nach. Ein äußerst gelungenes Set, das sich lohnt zu betrachten, zumal er nicht vergisst, die Vorlagen zu verlinken.

(direct LegoClassicPhotography) (via)

Geschrieben am 20. Juni 2008 von J.K. Simpson - 1 Kommentar


Deindustrialisierung aus Kindermund

Ich sitze im Regionalexpress Emden-Hannover. In Wunstorf steigt eine Gruppe, ich würde sagen, Grundschulkinder ein. Sie fahren nach Hannover zur Kinder-Mitmachausstellung “Mäuse, Money und Moneten”, wie ich den Gesprächen entnehmen kann (”Lisa, willst du auch in Geld baden?”).

Als wir bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Hannover das Continental-Werk Vahrenwald passieren, sagt ein kleiner Junge:

“Da hat mal mein Opa gearbeitet. Da wurde neulich alles eingeschlagen.”

conti on flickr

Continental von jksimpson auf flickr

Geschrieben am 19. Juni 2008 von J.K. Simpson - 2 Kommentare


Fischerhof

Vor genau einer Woche war ich mit dem M. aus dem Kulturpalast am Bhf. Fischerhof fotografieren, wo neben einigen anderen faszinierenden Dingen eine alte, ausrangierte Dampflok steht. Unten seht ihr die Galerie.

Geschrieben am 13. Juni 2008 von J.K. Simpson - 4 Kommentare


Häßliche-Pärchen-Bildung.

Eine Monotonie für zwei Personen. Straßenbahn Linie 10, Frühsommer. Zwei Teenagermädchen, zirka 15 Jahre.

Die Dunkelhaarige: Also irgendwie sind alle häßlichen Menschen mit wem zusammen. Also irgendwie. Irgendwie sind alle häßlichen Menschen mit wem zusammen. Is’ doch so. Das war jetzt nicht auf dich bezogen. Also dich meine ich nicht. (Seufzt).

Also ich werde wohl immer Single bleiben.

(more…)

Geschrieben am 13. Juni 2008 von J.K. Simpson - 4 Kommentare


3 Tage Wach (Hasen Version)

Eine großartige Version des Videoclips zum nervenzehrenden Elektroclash (?)-Tanzbodenburner. Ähnlichkeiten mit gewissen Lifestyles sind rein zufällig, aber sehr bedauerlich.

(direct WacheHasen)

Geschrieben am 13. Juni 2008 von J.K. Simpson - 4 Kommentare


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