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Herschel

Herschel

Ausgebrannter Wirtschaftsstudent aus Hannover, der nur darauf wartet den Blog mit Werbung vollzustopfen, um von den Einnahmen seinen bourgeoisen Studentenlebensstil finanzieren zu können. Bis es soweit ist macht er gute Miene zum bösen Spiel und postet täglich unsäglichen Stuss bzw. käut Stuss wieder, den er auf anderen Blogs gefunden hat.


EF: Concerto at Béi Chéz Heinz

ef - plakat

Morgen, am 25. September 2008, kommen EF nach Hannover ins "Béi Chéz Heinz" und geben für faire 7 Euro ein Konzert. Die Schweden machen - wie man ihrem MySpace-Stream entnehmen kann - einen soliden PostRock und wer sich bei Explosions In The Sky, Mono oder Mogwai wohlfühlt, dürfte an EF sicher Gefallen finden.

Ich werde da sein und freue mich natürlich bekannte Gesichter zu sehen. Also kommt vorbei.

Geschrieben am 24. September 2008 von Herschel - 4 Kommentare


The National - Fake Empire

(direktEmpire)

Um hier mal wieder ein Musikvideo zu bringen, gibt es The National. Schönes Lied, schönes Video und an das Bläser-Outro gewöhne ich ich bestimmt auch noch.

Geschrieben am 24. September 2008 von Herschel - 2 Kommentare


Wario zerrockt YouTube

wario land - youtube - werbung

Um Werbung für sein neues Spiel "Wario Land" zu machen, hat Nintendo ein Spielmitschnitt auf YouTube gepostet. Da Wario aber allein wohl zu langweilig wäre, wird der Aktionsspielraum über das übliche YouTube-Videofenster hinaus erweitert und nachdem ein paar Münzen über den kompletten Bildschirm geschossen werden, fängt Wario an das komplette Layout zu zerlegen. Das Ergebnis sieht man auf obigem Screenshot.

Eine geniale Werbung. Schön auch, dass die Buttons und Anzeigen trotzdem funktionieren. Der Zähler zählt mit und Kommentare kann man auch abgeben. Außerdem ist es möglich die einzelnen Seitenelemente zu greifen und weiter Riot zu veranstalten. Das wiederum ist zwar ein witziges Detail, aber ansonsten nicht weiter fesselnd.

(via aptgetupdate.de)

Geschrieben am 24. September 2008 von Herschel - 3 Kommentare


"Im Dock ablegen" außer Betrieb

apple - desktop

Man sollte meinen, das Browser-Fenster justamente im Dock abzulegen um zu gucken, was die Software-Aktualisierung von einem möchte, wäre Routine. Aber mitnichten. Obiges Spektakel war quasi auf dem Desktop eingbrannt und ließ sich nur durch einen Neustart verjagen.

BTW: Unten rechts im Bild übrigens mein 17GB "schwerer" Papierkorb. Ich habe ihn gestern mal entleert, da ich der Meinung bin man könnte seinen Festplattenplatz auch mit wichtigeren Dingen vollpacken, als Müll.

Geschrieben am 23. September 2008 von Herschel - Keine Kommentare


Ausflug in den Heide Park

heide-park - soltau

Gestern habe ich einen Ausflug in den Heide-Park Soltau unternommen, meine geschätzte Blog-Kollegin Tadaa war u.a. mit dabei. Los ging es morgens um neun bei bedecktem Himmel und der Aussicht auf 90% Regenwahrscheinlichkeit. Beim Heide-Park angekommen, trafen wir auf eine junge, engagierte Frau, die mit vier Freunden dort war und zu hause direkt mal eine Gruppe angemeldet hat. Nun musste diese Gruppe nur noch auf dem Parkplatz zusammengesucht werden.

Das war auch kein größeres Problem, und so ging es mit 22 Leuten - von denen ich 17 noch nie in meinem Leben gesehen habe und wahrscheinlich auch nie wieder sehen werden - Richtung Kasse. Ersparnis: Rund acht Euro. Es lohnt sich also eine Gruppe vorher anzumelden. Menschen, die ein paar Euro sparen wollen, findet man immer auf dem Parkplatz, man muss sie nur ansprechen.

Im Park angekommen, entschlossen wir uns die Sache ruhig angehen zu lassen und als erstes der ehrwürdigen Schiffsschaukel einen Besuch abzustatten. Im maximalen Auschlagpunkt, den Blick in die Tiefe gerichtet, merkte ich auch schnell, dass mir nach ungefähr 10 Jahren Vergnügungsparkabstinenz die nötige Routine abhanden gekommen ist. Dieser Eindruck verstärkte sich, als ich die 61° steile erste Abfahrt des Collossos - vor Angst schreiend und fluchend - nahm.

Beim letzten Besuch des Heide-Park war ich noch eine 15-jährige "obercoole" Vollbratze. Die Loopings bin ich gefahren ohne nur eine Miene zu verziehen und auf Leute, die während der Fahrt gekreischt haben, habe ich verächtlich herab gesehen. So ist das, wenn man jung ist und sich nur übers Achterbahnfahren definiert.

Auf jeden Fall war die jugendliche Abgebrühtheit dahin und beim Desert Race in 2,4sec von Null auf 100 beschleunigt zu werden sorgte dafür, dass ich nach dem Aussteigen nicht mehr gerade gehen konnte. Zum Glück war das Wetter wie vorhergesagt - Beschissen! - und der Park erfrischend leer. Wir konnten also ständig zwischen Collossos, Desert Race, Loopingbahn, Hängeloopingbahn, Bob-Bahn und Gyro Drop-Tower pendeln und ohne großes Warten jede Attraktion wenigstens zwei mal ausprobieren.

Beim dritten mal Collossos war die Angst dann auch endlich der Begeisterung gewichen, so dass ich die 61°-Abfahrt lachend und fluchend hinunterrauschen konnte. Sehr beruhigend. Ich kann jedem nur empfehlen diese Fahrgeschäfte intensiv zu nutzen, falls einem körperliche Gebrechen keinen Strich durch die Rechnung machen, denn was man an einem Heide-Park-Tag an Glücks- und Stresshormonen ausstößt, entwickelt man als durchschnitlicher Bürojob-Großstädter sonst im Laufe eines Jahres.

Abraten hingegen möchte ich von den Wildwasserbahnen, jedenfalls im September bei einer Außentemperatur von 14°C. Aufgrund von Peer-Group Pressure habe ich alle drei Wildwasserbahnen mitgemacht und bin zweimal anständig nass geworden. Da ist die gute Stimmung natürlich dahin und ich bin pöbelnd Richtung Toilette gezogen um mich unter den Handfönen zu trocknen.

Fazit: Achterbahnfahren ist toll. Loopings und Schrauben sind schön, aber Geschwindigkeit und steile Kurven allein reichen auch schon, um einem den Magen umzudrehen. Dieser Ausflug wird auf jeden Fall zeitnah wiederholt.

(Bild: Germany 2006 - Soltau von Travelling Pooh unter CC-Lizenz)

Geschrieben am 23. September 2008 von Herschel - 4 Kommentare


Tropic Thunder

tropic thunder

Gerade war ich im Kino und habe mir Ben Stillers neuesten Reißer angesehen - Tropic Thunder. Ein Film über den Dreh eines Films, der in die Hose geht. Sehr unterhaltsam, spannend und mit einem Humor, der nicht eben tiefgründig ist, aber auch nicht flach. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Los geht es mit fiktiven Filmtrailern und einer Werbung für das Getränk "Booty Sweat", die dazu dienen die Protagonisten vorzustellen. Es folgen Splatter-Action und viel Pathetik - eine interessante Mischung - und das Platzen des Filmdrehs. Daraufhin werden die Jungs in den Dschungel verfrachtet und das Abenteuer beginnt.

Dazu gibt es Tom Cruise in einer Rolle, die eigentlich viel zu cool für ihn ist. Seine Figur könnte glatt einem Austin Powers-Film entsprungen sein. Außerdem Nick Nolte als Hochstapler und Matthew McConaughey, den man in seiner Nebenrolle wirklich ertragen kann. Ein Novum.

Also, guckt ihn euch an.

Geschrieben am 21. September 2008 von Herschel - 1 Kommentar


Der Nerdknast

Derzeit gibt es zwei Entwicklungen, die ich mit Interesse verfolge. Einerseits lagern Kommunen nach und nach immer mehr Dienstleistungen aus. Es ist möglicherweise also nur noch eine Frage der Zeit, bis es in Deutschland privat geführte und betriebene Gefängnisse nach angelsächsischem Vorbild gibt.

Andererseits werden Verletzungen des Urheberrechts in Verbindung mit Musik und deren illegaler Weitergabe immer strenger verfolgt und härter sanktioniert. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass bald eine Menge "Filesharer" in den Bau gehen. Das wiederum bedeutet, dass eine Menge blässlicher, schwächlicher Nerds einwandern, die weder in der Lage sind ein Stück Seife länger als zwei Minuten festzuhalten, noch sich den massiven Avancen sexuell ausgezehrter Gewaltstraftäter zu erwehren.

Und das ist der Punkt, wo Schlomo und ich mit einer genialen Geschäftsidee dazukommen: Wir eröffnen einen Nerdknast, quasi einen IT-Gulag. Dort sind die dünnärmigen Hacker und "Ich mache was mit Medien"-Schlackse unter sich, müssen keinen Ärger mit dauerbodybuildenen Sicherheitsvollzugsinsassen fürchten und können für uns gegen den fairen Stundenlohn von - sagen wir - 25 Cent die Stunde Bestseller-Applications programmieren.

Die Frage ist nur: Welche potenten Lobbyisten können die nötigen Änderungen in der Politik durchdrücken und wer beteiligt sich mit einer Finanzspritze an diesem hochprofitablen Projekt? Interessenten können sich gerne melden.

Geschrieben am 20. September 2008 von Herschel - 1 Kommentar


500GODZ.com - StreetArt-Shirts

Heute habe ich ein T-Shirt von 500GODZ im Briefkasten gehabt. Dies ist ein neuer Online-Shop, der T-Shirts mit StreetArt-Motiven von bspw. ALIAS und WOW bedruckt und verkauft. Dabei wird darauf geachtet, dass die Shirts fair hergestellt und gehandelt, sowie umweltfreundlich bedruckt wurden. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder, aber für 2 Euro Kinderarbeit bei Kik zu unterstützen kann ja auch jeder.

Obiges Motiv, welches ich mit vor Aufregung hart gewordenen Nippeln in die Photobooth strecke, ist übrigens von Lidl Shidbrad. Ein StreetArt-Künstler aus Buxtehude, der zwar noch nicht so bekannt ist, in der Szene aber als Geheimtip gehandelt, und mitunter liebevoll als "Friesen-Banksy" bezeichnet wird. Zurecht, wie ich finde.

Man darf also in jeder Hinsicht gespannt sein, was da noch alles kommt.

Geschrieben am 19. September 2008 von Herschel - 1 Kommentar


International Talk Like A Pirate Day 2008

Arrrrrrrrrr!

Es ist mal wieder soweit - ich werde Euch die Gedärme rausreißen und Euch über die Planke laufen lassen. Danach wird kielgeholt. Alles rein metaphysisch versteht sich.

Schöne Grüße auch ans Horn von Afrika
Käpt’n Herschel

Geschrieben am 19. September 2008 von Herschel - 2 Kommentare


Eigenes Mixtape erstellen

muxtape

Muxtape.com ist zur Zeit immernoch dabei Probleme mit der RIAA auszusorten und ein Ende ist scheinbar auch nicht in Sicht. Das ist jedoch kein Problem, da es mit Opentape.fm die Möglichkeit für jedermann gibt sein eigenes Mixtape zu hosten. Dafür braucht man als erstes Webspace.

Diesen gibt es kostenlos bei Kilu. Einen Gigabyte für lau, das sollte für 14 Songs reichen. Einziger Wermutstropfen ist die werbung, die man in Kauf nehmen muss. Entweder ein Layer-Ad, welches nervigerweise ins Browserfenster geflogen kommt, oder eine Leiste am oberen Bildschirmrand. Dauerpräsent aber erträglich.

Hat man sich angemeldet und eine feiste Subdomain à la meinoberfettesmixtape.kilu.de besorgt, braucht man Opentape. Das kann man hier runterladen. Danach entpacken und schon kann es losgehen.

Den Inhalt des Opentape-Ordners werfen wir in den www-Ordner des Kilu-Webspaces. Dafür braucht man ein geeignetes FTP-Programm wie bspw. Filezilla. Sind die Dateien hochgeladen, kann man direkt die Lieder seiner Wahl in den Songs-Ordner schmeißen.

Ist das erledigt, besuchen wir unser Mixtape im Browser, geben ein Admin-Kennwort ein, geben dem ganzen einen Namen, suchen uns eine schöne Farbe aus und fertig ist die Laube. Des weiteren kann man die Reihenfolge per Drag&Drop ändern und einzelne Lieder im Browser hochladen.

Zum Schluss noch der kleine Hinweis von Onkel Herschel: Immer schön die Urheberrechte achten. Brave Kinder machen das.

Geschrieben am 18. September 2008 von Herschel - 1 Kommentar


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