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Degeneration der Handschrift

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Im Moment bereite ich mich auf Klausuren vor, und tue dabei etwas, was ich sonst überhaupt nicht mehr mache: Schreiben. Per Hand. Mit Stift und Papier.

Wer das häufig tut, wird keine größeren Probleme dabei haben. Wer es gar nicht macht, möglicherweise auch nicht. Aber wer sich hin und wieder mal vom Computer lösen kann, um die alte Schule des Schreibens zu pflegen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit unansehnliches Gekrickel fabrizieren.

Die Hieroglyphen, die ich momentan zu Papier bringe, erinnern mich stark an meine ersten schreibtechnischen Gehversuche. Es bleibt einem also nur eines übrig: Entweder, man schreibt regelmäßig, und bewahrt sich eine kultivierte Handschrift, oder man lässt es ganz, und nimmt keinen Stift/Kugelschreiber mehr in die Hand.

Ich persönlich - wasserpredigender Weintrinker, der ich bin - werde weiterhin einmal pro Semester Stift und Papier hervorzaubern, und seitenweise Unleserlichkeit produzieren.

Geschrieben am 22. Juli 2007 von Herschel, abgelegt in Aus dem Leben - Reaktionen auf Rivva