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Das Nachthemd

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Gestern habe ich die große Rabattschlacht bei Kaufhof genutzt und mir ein Nachthemd gekauft. Auf die Idee gebracht hat mich Jeff Bridges, der sich als Ted Cole in dem Film "The Door in the Floor" morgens lässig im Nachthemd, mit einem dicken Käselaib und einer Flasche Wein bewaffnet, in sein Atelier setzt und sich der Akt-Malerei hingibt.

Außerdem verfolge ich schon seit längerem das Ziel die volle Bewegungsfreiheit beim Schlafen zu haben. Das bringt einen ziemlich schnell vom Pyjama weg, hin zu T-Shirt und Boxershort. Doch auch das schränkt ein, besonders wenn es sich um gewebte, 100% Baumwolle-Boxershorts handelt. Konsequent wäre es also sich jeglichen Nachtgewandes zu entledigen. Nur ist es hygienisch fragwürdig, die Körpermitte die ganze Nacht an der Matratze zu reiben. Besonders ungünstig auch, wenn einen im Schlaf der Sukkubus heimsucht.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann man auf der Suche nach dem angenehmen und erholsamen Schlaf beim Nachthemd landet. Ich habe es jetzt eine Nacht lang getestet und bin sehr angetan. Sollte sich nach einer Woche herausstellen, dass es doch ungemütlich ist, melde ich mich nochmal. Doch davon gehe ich ehrlich gesagt nicht aus.

Geschrieben am 25. September 2008 von Herschel, abgelegt in Aus dem Leben - Reaktionen auf Rivva