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Der Schweinezyklus des Kleingelds

1 Euro Cent

Die Entwicklung des Kleingeldbestandes in durchschnittlichen Portemonnaies gleicht einem Schweinezyklus: Anfangs hat man wenig Kleingeld, bezahlt mit großem Geld und kriegt kleines Wechselgeld rein.

Im Zuge dessen füllt sich die Brieftasche mit lästigem Kupfergeld, bis man genervt beginnt sich die Zeit an der Kasse zu nehmen um passend zu zahlen. Nach einiger Zeit ist man das Kleingeld auf diese Weise losgeworden und der Zyklus beginnt von vorn.

Das kann man als gegeben hinehmen, oder man tut etwas dagegen. Denkbare Strategien wären:

  • Jeden Abend das gesamte Kleingeld aus dem Portemonnaie nehmen und in ein dekoratives Glasgefäß auf dem Schreibtisch transferieren. Dort spielt es Blickfang, bis der Inhalt am Jahresende in den Puff getragen/einem wohltätigen Zweck gespendet wird.
  • Immer passend bezahlen. Sollte das Kleingeld dafür einmal nicht ausreichen, einfach die Leute hinter einem in der Kassenschlange um ein paar Cents anschnorren.
  • Nach Finnland, Belgien oder in die Niederlande auswandern.

Wer seine Geldbörse in der Arschtasche aufbewahrt und viel im Sitzen arbeitet, weiß wie wertvoll wirksame Strategien zur Durchbrechung des kleingeldbezogenen Schweinezyklus’ sind.

Bild: 1 Euro Cent von Mario’s Planet unter CC-Lizenz

Geschrieben am 18. Januar 2008 von Herschel, abgelegt in Am Rande der Philosophie