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Der Computer als Lebensmittelpunkt

Es gibt Tage wie heute, da sitze ich von morgens bis abends vorm Computer. Ohne jedes erkennbare Konzept surfe ich dann im Internet, schaue mir Filme an, höre Musik und probiere mindestens 2 neue Programme aus. Gleichzeitig lausche ich gebannt den Klängen von Skype und Adium, und bin jedesmal gespannt, wer neues online kommt, und mit wem ich mich unterhalten kann.

Ich frage mich manchmal, was einen Nerd wie mich von Leuten unterscheidet, die ihre freien Tage draußen an der frischen Luft verbringen. Ich frage mich dann meistens auch, welches Detail am Computer es denn nun ist, das mich zwingt den ganzen Tag davor zu sitzen?

Nerd4Ever

Ist es das Internet? Das virtuelle Tor zur Welt und zu einer ganzen Reihe von Paralelluniversen, wie der World of Warcraft? Ist es die TV-Karte? Sind es die MP3’s auf meiner Festplatte? Oder fasziniert mich die kreative Leistung vieler unglaublich kluger Leute, die ihr Leben dem Projekt einer Ansammlung elektrischer Schaltkreise Leben einzuhauchen verschrieben haben. Ich weiß es nicht - und es ist mir auch egal. Es ist unheimlich beruhigend, täglich vor meiner kleinen, heilen, virtuellen Welt zu sitzen und zu entspannen.

Und um zu eurer Entspannung etwas beizutragen: Dieser Beitrag ist frei von jeglichen verunstalteten és und És. Ich appeliere noch einmal friedlich an Herschel von seiner harten, frankophilen Linie abzuweichen! Es kann böse ausgehen, wenn man das gemeine bloggende Volk dermaßen knechtet..

Geschrieben am 23. Juni 2007 von Red Baron, abgelegt in Am Rande der Philosophie - Reaktionen auf Rivva