Zwangsernährung
Meine Mutter hatte heut Geburtstag, so weit, so gut. Ehrenwerte Tochter, die ich ja bin, mache ich mich auf den ach so beschwerlichen Weg nach Newtown City, um ihr ihre Last-Minute-Bahnhofsgeschenke zu überreichen und süßen Verführungen zu frönen.
Problem: ein etwas strapazierter Magen, der sich gestern schon an der Haltenhoffstraße gegen allzu große Mengen Weißwein wehrte (schön inne Nordstadt gebrochen, strike!) Meine werten Großeltern waren übrigens auch zugegen und als wir uns denn zu Tische begaben, tat meine Mami mir großzügig von ihrem guten Broccoli-Auflauf auf. “Danke dafür, das pack ich nie, kann ich zwischendurch kurz brechen gehen?”
Ich kämpfte also mit meiner Riesenportion, als mein Mamichen sagte: “Das schönste Geburtstagsgeschenk, das du mir machen kannst, ist, dass du schön aufißt!” Bitte? Ich bin 21! Willst du mich auf den Arm nehmen? Musst du deinen Eltern denn so subtil beweisen, dass deine Jüngste doch ein paar Manieren mitgekriegt hat? Also, immer rein damit, fast erbrochen und seitdem Bauchschmerzen. Da hilft nur eins: Konterbier!
Fazit: Da brennt doch jemand!




4 Kommentare zu “Zwangsernährung”
Herschel
sauber! ein bißchen kotze kann der nordstadt nicht schaden
Geschrieben am 14.5.2007
Rocu
Bleib mal ganz ruhig. Wer saufen kann muss auch bei Mutti essen können am nächsten Tag..^^
Geschrieben am 14.5.2007
Romy
Woher willst du das denn wissen? Du säufst ja nie! =)
Geschrieben am 14.5.2007
Rocu
Ich hab geschrieben “Man muss können” nicht “Man kann”..
Geschrieben am 14.5.2007
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