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Arcor - Rückzug von der Servicefront

Wer kennt ihn nicht, den Telefonanbieter “Arcor”. Ich selbst war die letzten beiden Jahre bei ihm unter Vertrag und bin es nun - nach meinem Umzug - auch weiterhin. Nicht, dass ich Arcor übermäßig schätzen würde, doch ein Anbieterwechsel gleicht in den meisten Fällen doch einem Umzug vom Regen in die Traufe. Nichts also, was es sich zu unternehmen lohnt.

Andererseits gibt es natürlich Anbieter mit einer kostenlosen Hotline. Oder welche, die einen nicht anrufen und als Neukunden werben wollen, obwohl man sich doch schon verhältnismäßig lange in ihrer Knechtschaft befindet (s. erster Absatz). Aber das sind alles Kleinigkeiten. Darüber lacht man als verbitterter Zyniker, genauso wie über die rostige Reißzwecke, die man sich an einem verkaterten Morgen in die Ferse tritt, oder den Wasserrohrbruch, der einem an seinem Geburtstag gleich morgens als erster gratulieren will. Derlei Faux-Pas’ sind des faden Leben Würze.

Schon anders erging es da einem Bekannten. Der hat sich von seinem bisherigen Anbieter aus Enttäuschung über den nachlassenden Service losgesagt, und bei Arcor ein Super-Flat-Paket mit VoIP-Mega-Router bestellt. Dass das nicht reibungslos klappen konnte, war ihm wahrscheinlich selbst von Anfang an klar.

Seinen Router hat er jedenfalls nicht bekommen, dafür einen, der kein VoIP unterstützt. Des weiteren hat er eine neue Telefonnummer gekriegt, obwohl er seine 3(!) alten behalten wollte.

Da wusste bei Arcor mal wieder die rechte Hand nicht, was die linke tut.

Geschrieben am 17. April 2007 von Herschel, abgelegt in Allgemein, Aus dem Leben, Pöbelecke - Reaktionen auf Rivva