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Geoff Berner

geoff berner

Gestern abend im erweiterten Wohnzimmer um die Ecke (ich zählte drei Nachbarn aus meinem Haus!), bei Feinkost Lampe: Geoff Berner.

Ein Mann, ein Akkordeon, ein Barhocker und eine Flasche Whiskey. Ich war zu spät, musste deswegen keine Eintritt mehr zahlen und bekam dennoch eine gehörige Portion des unterhaltsamen Konzerts mit. Der Mann unterlegt subversive und engagierte Texte, mit versoffener Stimme vorgetragen, durch die merkwürdigen und doch berührenden Klänge seines Schifferklaviers. Musikalisch mischt der Kanadier osteuropäischer Herkunft und jüdischer Ethnie traditionelle Klezmermusik mit Punk-Attistüde.

Es war rappelvoll und es wurde getrunken, gelacht und geklatscht. Als Geoff von der Bühne stolperte, fragte man sich, wie er das eigentlich durchhält, sich jeden Abend auf seiner Tour so dem Whiskey hinzugeben. Nach eigener Aussage findet er es großartig - “I get to drink at work.”

Geoff Berner auf Myspace

(Bild: Von der offiziellen Homepage unter Fair use)

Geschrieben am 31. Oktober 2008 von J.K. Simpson - 2 Kommentare


Das Bierflaschenkloster

bierflaschenkloster

Der Buddhist als solcher ist kein großer Pfandsammler. Das behaupte ich hier mal frank und frei, und werde mir auch nicht die Blöße geben, das in irgendeiner Form plausibel zu belegen. Schließlich brauche ich lediglich einen möglichst reißerischen Aufmacher für das Bierflaschenkloster. Stichhaltige Argumentationen sind da einfach fehl am Patze.

Also: Wie der China Daily berichtete, haben buddhistische Mönche in der Nähe von Bangkok einen Tempel (←man beachte den Widerspruch!) aus leeren Bierflaschen gebaut. Die genaue Motivation kenne ich nicht, aber ganz sicher wollten sie kein crazy Ding reißen um bei StumbleUpon richtig steil zu gehen und mal wieder ein bißchen Traffic auf ihrem Blog zu generieren.

Wie dem auch sein - die Idee ist gut und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Endlich verstehe ich, warum Richard Gere Buddhist geworden ist…!??

(via innovativ.in)

Geschrieben am 30. Oktober 2008 von Herschel - 1 Kommentar


Mercury Rev geben Album zum kostenlosen Download

Auf Mercury Rev bin ich vor ein paar Jahren durch ihre sehr schrammeligen und nach Wikipedia ‘experimentellen, aber melodischen Psychedelic Rock’-Platten aufmerksam geworden. Das erste Album ist nun schon über 17 Jahre alt und inzwischen haben sie sich dem gemäßigten und verträumten PopRock zugewandt.

Vor gut einem Monat ist ‘Snowflake/Midnight’, das achte Album der Amerikaner, erschienen. Dieses hätte wohl ein Doppelalbum werden sollen, wie Tonspion vermutete. Jedenfalls gibt es das zweite Album ‘Strange Attractor’ nach einer Registrierung auf ihrer Homepage zum kostenlosen Download.

Da es sich überwiegend um Instrumentalstücke handelt, hat es nach dem ersten Hören nicht viel mit den Vorgängeralben zu tun. Aber die Alben von Mercury Rev sollte man nicht nach dem ersten Durchgang beurteilen.

Hier ein Video des letzten Albums ‘The Secret Migration’.

(Mercury Rev - In a Funny Way)

Geschrieben am 30. Oktober 2008 von daki - Keine Kommentare


Die Kunst des Bowlings

oma - bowling - wii

Gestern hat es mich zum Bowling ins GILDE Bowling Hannover verschlagen. Dieser Laden ist berüchtigt für die Abstürze seiner Bahnencomputer. Unter KennerInnen kursiert das Bonmot “Wer nicht wenigstens einmal die Bahn wechseln musste, hat nicht gespielt”. Klingt vielleicht etwas kryptisch, doch wer schon einmal da war, weiß wovon ich rede.

Doch als wäre der miserable Zustand der Elektronik nicht schon schlimm genug, ist uns alsbald aufgegangen, dass die Bahnen nicht aus dem richtigen Holz sind. Sie sind, wenn man es genau nimmt, nicht spielbar. Schlomo und ich haben daraufhin für uns und das uninteressierte, nicht vorhandene Publikum erörtert, worauf es ankommt:

Zuallererst muss es Holz des Virginia Knüppelahorns sein. Nur dieser ist fest und geschmeidig genug. Doch kann man nicht einfach in den Wald gehen und ein paar dieser Bäume rausziehen. Holz ist schließlich sensibel. Man muss den ersten Neumond nach dem Sprießen der Ahornzapfen abwarten, dann ist das Holz bereit geschlagen zu werden.

Allerdings kann nicht jeder Hinz oder Kunz in den Wald stolpern und einen stolzen Virginia Knüppelahorn umnieten. Dafür bedarf es fachkundiger Hand. Man muss also extra Holzfäller aus Kanada einfliegen lassen, die - mit Baströckchen bekleidet - die stolzen Knüppelahörner zu Boden bringen. Zuvor jedoch müssen sie exakt um Mitternacht eine tote, schwarze Katze über die Mauer des örtlichen Friedhofs werfen, ansonsten haben sie ein schlechtes Karma und das Holz ist dahin.

Sind die Knüppelahornbäume aber erstmal erlegt, lassen sie sich angenehm leicht in Planken zerschneiden und zu Bowlingbahnen zimmern. Kritisch wird zum Schluss nur nochmal die letze Ölung. Unbehandeltes Knüppelahornholz ist zwar schön, doch sehr unsanft zur Kugel. Deshalb braucht es ein paar gestandene, mitteleuropäische Trucker, die das Öl vorsichtig mit ihrem lockigen Schulterhaar auftragen, während ein paar barbusige Schönheiten auf Schalmeien die swasiländische Nationalhymne zum Besten geben, wodurch das Knüppelahornholz in Schwingung gerät und das Öl noch besser aufnimmt.

Zum Schluss fegt der Praktikant noch die Locken von der Bahn und schon kann der Spaß beginnen.

Einigen wird sicher aufgegangen sein, dass es gar nicht so einfach ist eine richtige Bowlingbahn zu bauen. Der Teufel steckt wie immer im Detail. Solltet ihr also beim nächsten mal eine Pumpe nach der anderen werfen, bzw. mehr Pins auf der Nachbarbahn umdengeln als auf eurer eigenen: Macht euch nichts daraus. Niemand kann von euch erwarten, dass ihr mit dem, was euch in den üblichen drittklassigen Bowlinghöllen als "Bahn" verkauft wird, arbeiten könnt.

Ich persönlich finde ja auch Billard viel besser, aber findet mal einen Tisch mit einem anständigen Filz…

(Bild: Nintendo wii! My mother-in-law Thelma wii bowling a 155!!! von Earl - What I Saw 2.0 unter CC-Lizenz)

Geschrieben am 29. Oktober 2008 von Herschel - 3 Kommentare


BUSH-SATIRE “BEING W”

Heute mal wieder ein Tipp für den gelangweilten TV-Nutzer:

“George Walker Bush in ‘Being W’”, 21.00 Uhr Arte

SpOn verspricht Unterhaltung und Aufklärung!!

Ebenso unvergessen, wie er bei einer Fernsehdebatte seine philosophische Sicht auf die Welt darlegen sollte und nur stumpf das Wort “Jesus” heraus stoßen konnte.

Wenn ich rechtzeitig vom Schwimmen zurück bin und meine Antenne funzt, werde ich auch mal reinschauen.

P.S.: Warum ist das scheiß WordPress so arschlahm?

Geschrieben am 28. Oktober 2008 von daki - 12 Kommentare


Fragwürdige Synonyme bei M$ Word

Mich erreichte heute morgen folgende Mail:

Probier mal Folgendes:

1. Word-Dokument öffnen

2. Disko schreiben (Disko mit großem D schreiben, sonst funktionierts nicht!!!) und mit der rechten Maustaste anklicken

3. “Synonyme” auswählen (ähnliche Wörter werden angezeigt)

4. Dritten Vorschlag von oben in Augenschein nehmen und sich wundern …

Geschrieben am 27. Oktober 2008 von daki - 5 Kommentare


Das Fräulein in Köln

Ein junges, hübsches Fräulein reist nach Köln, um im Rhein baden zu gehen. Sie geht also ans Ufer und zieht langsam ihre Kleidung aus, bis sie splitternackt in den Rhein watet.

Auf einer Brücke nahe ihrer Badestelle steht ein Rheinländer und schaut ihr zu.

Wie das Fräulein so ins Wasser geht, erschrickt sie und schreit auf: “Ay, ist der Rhein kalt!”

Der Rheinländer auf der Brücke erwidert: “Gute Frau, sie können unten auch einen Warmen rein haben!”

Geschrieben am 26. Oktober 2008 von Jasper. - 2 Kommentare


Straßenmusik

Wie die/der eifrige Phase 5-Leser/in vielleicht noch weiß, haben ich und einige andere Mitglieder des erlauchten Autoren-Teams den Sommer teilweise in Dänemark bei winterlicher Witterung verbracht. Dort ist der Seitenstreifen auf Straßen kein schnöder Streifen, wie in Deutschland, sondern eine Aneinanderreihung kleiner, schmaler Streifen.

Fährt man nachts - vollgepumpt mit Crystal Meth und Fruchtsekt - nach hause und schlummert ein, weckt einen das fiese Geräusch, welches entsteht wenn man auf besagtem Seitenstreifen fährt. Äußerst praktisch auch für Trucker, die sich in der Thermoskanne verfangen haben und beim Befreien nicht auf den Verkehr achten können, da die Tageszeitung die Sicht versperrt.

Als ich mit Tedious Nilsen dann auf der dänischen Autobahn unterwegs war und mal wieder den Seitenstreifen testete, kam mir die Idee, dass man eigentlich nur die Abstände der kleinen Streifen variieren müsste und schon könnte man Musik machen. Tedious meinte daraufhin, dass es das in einem Land gäbe und dort die Nationalhymne nach dem Passieren der Grenze durch Streifen auf der Straße gespielt würde. Leider fiel im nicht ein, in welchem Land das war.

Macht aber nichts, denn ein Japaner hat ein Verfahren entwickelt um Rillen in Asphalt zu fräsen und Honda war sich nicht zu schade das PR-wirksam einzusetzen:

(direktAsphaltrillen | via Werbeblogger)

Geschrieben am 25. Oktober 2008 von Herschel - 3 Kommentare


Trendkrankheit

Gestern Abend habe ich gelernt, dass das, was wir hier glaubten als Hobby zu haben, eine Trendkrankheit ist: Prokrastinieren. Der Beitrag von Polylux beschreibt, dass Betroffene auf Grund der erlebten Frustrationen depressiv werden können. Und dann ist u. a. Fotografieren Teil der Therapie. Fühlt sich wer angesprochen?

Zum Glück sind wir nicht allein. Auch Markus Kavka ist bspw. betroffen. Vielleicht könnten wir ihm mal schreiben und versuchen, eine Selbsthilfegruppe zu gründen. “Hallo ich bin Markus, und ich schiebe Dinge auf” “Hallo, Markus!”. Aber das können wir ja auch noch morgen noch machen…


polylog Prokrastination @ www.polylog.tv/videothek

(direct Aufschieben für Profis)

Geschrieben am 24. Oktober 2008 von Tadaa - 10 Kommentare


Was ist das mit der Suchfunktion unter Windows?

apple versus microsoft

Bei meinem Praktikum arbeite ich derzeit ja an einem PC mit Windows XP. Das ist für mich als überzeugter, eingebildeter Apple-User schon nicht leicht. Doch gestern war ich zusätzlich noch in der äußerst unkomfortablen Situation ein Dokument suchen zu müssen. Unter Apple kein Problem - Command + Space gedrückt, den Suchbegrif eingegeben und Sekunden später rieseln die Ergebnisse rein.

Unter Windows läuft das ganze jedoch nicht halb so reibungslos. Man ruft die Suche auf, gibt den Begriff ein und wartet. Wartet. Geht auf Toilette. Wartet. Trinkt ein Heißgetränk. Lässt sich graue Haare wachsen. Wartet. Es dauert so beschissen lange, dass selbst ruhige Gemüter wie ich darüber aggressiv werden.

Nur warum dauert eine klitzekleine Suche unter Windows zehn Jahre? Zwei Erklärungen kommen für mich in Frage:

  1. Um den Suchprozess authentischer zu machen, läuft dieser in Echtzeit ab. Das heißt, man wäre genauso schnell, klickte man selbst jeden einzelnen Ordner an und durchsuchte dessen Inhalt.
  2. Die Animation der bekackten Dreckstöle, die sich unten links im Suchfenster fläzt und lümmelt, verbraucht so viel Ressourcen, dass für die Suche selbt nichts mehr übrig bleibt. Und bitte nicht falsch verstehen - ich habe nichts gegen Hunde an sich.

Was es nun genau ist, kann ich leider nicht sagen. Eigentlich möchte ich auch Gehässigkeit seitens Microsoft nicht ganz ausschließen, die ihre Kundschaft einfach nur etwas ärgern möchte. Auf jeden Fall aber weiß ich, dass die Windows Suchfunktion komplett für den Arsch ist. Die Blattern über Bill Gates dafür!

PS: Ich weiß, das Bild da oben passt nicht so wirklich, aber ich finde es einfach witzig.

(Bild: P1040179.JPG von teezeh)

Geschrieben am 24. Oktober 2008 von Herschel - 11 Kommentare


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