Das Verhältnis vom Volk zu seinen Fußballstars scheint mir äußerst ambivalent. Wenn ich Radio höre, bekomme ich den Eindruck, es handele sich um Kleinkinder. Haben sie gut geschlafen, ordentlich gegessen, ist er gesund? Ohh es ziept in der Wade, der Arme…Diese Kleinkinder stehen unter der autoritären Führung eines Trainers/Vaters der rumbrüllt und vor körperlichen Strafen kein Halt macht (20 Liegestütze und 6 Runden um den Platz!).
Gleichzeitig wundert es bei Fußballprofis auch niemand, wenn sie mit 24 Jahren zum 2. Mal Vater werden; was zwar völlig ok, in meinem Freundeskreis aber eher unüblich ist. Verrückt.
Naja, aber wichtig ist wirklich was anderes. Nachdem die herrliche Ruhe vor dem Sturm bereits eingesetzt hat, werde ich die Zeit zum günstigen Ebay-Shoppen nutzen.
In meinen frühen Jugendjahren, so mit 15/16 kam ich über meinen Bruder an allerlei filmische Schätze die nicht für Menschen meinen Alters bestimmt waren. darunter Filmperlen wie from Dusk till Dawn, Killers, und eben “Chicks, total bekifft und wild auf Girls”. Diesen Film habe ich aufgrund seines ungeheuren Wortwitzes gleich in mein Herz geschlossen und mit mir vereinbart, ihn nie wieder loszulassen. Herschel hat in einem früheren Beitrag schon einmal einen kleinen Ausschnitt daraus veröffentlicht.
Das Problem war nur, es gab in unserer Kleinstadtvideothek nur eine einzige ranzige Videokopie des Streifens, die so ausgelutscht war, dass einem die Augen bluteten, wenn man länger als zehn Minuten versuchte dem Film zu folgen. Aber selbst das schreckte uns nicht und Herschel und ich haben diesen Film bis zu meinem 18. Lebensjahr sicherlich zehn bis zwanzig mal gesehen, bis wir ihn volle 90 Minuten synchron mitsprechen konnten.
Um diese Zeit (18. Lebensjahr) begab es sich leider, dass die VHS durch die DVD abgelöst wurde, und dementsprechend dieser Klassiker des 70er revival Films aus den Regalen unseres Videodealers verschwand. Seit dieser Zeit haben Herschel und ich immer wieder in unregelmäßigen Abständen versucht diesen Film auf Silberscheibe zu ergattern. Das scheiterte aber daran, dass einfach kein Verleih in Deutschland sich genötigt sah dieses Kleinod digital zu bearbeiten und auf eine Silberscheibe zu pressen. Um ehrlich zu sein konnte ich das nie so ganz verstehen, da meinem empfinden nach dieser Film mit sicherheit einen reissenderen Absatz gefunden hätte als Catwoman oder ähnlicher Nonsens.
Gestern in der Schule erzählte ich einem Freund in der Schule von meinem Problem, da er ein ähnliches mit dem Film Lost Highway hat, woraufhin er erwiderte, dass er den Film doch letztens erst auf DVD in einem Internetshop gesehen hätte.
Zuhause habe ich also gleich mal nachgestöbert, und was soll ich sagen? Meine kühnsten Träume sind tatsächlich wahr geworden. Meine schlimmste Befürchtung Befürchtung allerdings auch. Denn natürlich ist dieser Film nur einen Monat nach seinem Erscheinen in ganz Deutschland vergriffen.
Ich habe ihn allerdings jetzt Vorbestellt, und freue mich schon darauf nach 7 Jahren Abstinenz diesen Schatz wieder in meinen Händen zu halten.
Viele Menschen beschweren sich, dass im Radio immer dieselbe Musik gespielt würde und dass das langweilig sei. Daran etwas zu ändern ist völlig legitim. Aber: Man kann alles übertreiben. So wie N-JOY, die heute den großen 90er Tag ausgerufen haben; ein Trend den wir doch schon wieder verdrängt hatten. Den ganzen Tag lang die Hits der 90er und heute Abend eine entsprechend “fette” Party in Aurich. So gab es heute Morgen zum Zähneputzen “East 17” und eben zum Pipi-Machen den Tamagotchi-Song von Squeezer. Es wird dringend Zeit, dass ich NDR-Info wieder reinkriege, da kommen zwar ständig die selben Nachrichten, aber immerhin nicht die der 90er.
Musik für lau ist immer schön, weshalb ich mich sehr freue hier mal wieder etwas präsentieren zu können. Genauer gesagt geht es um das Album "Electric Dyslexic" von Metawon, lässige Hip Hop-Tunes, feist ausproduziert. Erschienen ist der Spaß auf dem Netlabel "Neferiu" und Hörvergnügen ist durchaus gegeben.
Runterladen könnt ihr das gute Stück hier als MP3. Viel Spaß!
Beim Boston Globe gibt es eine beeindruckende Fotoserie zum Thema "Xenophobie in Südafrika". Dabei dokumentiert John Moore die Umstände der Immigranten, die größtenteils aus Malawi, Mosambik und Simbawe ins Land kommen, und die fremdenfeindlichen Ausschreitungen der südafrikanischen Bevölkerung.
Dafür hat er sich auch in die Townships begeben und fleißig Fotos gemacht, während ihm höchstwahrscheinlich die Gummigeschosse der Ordnungshüter um die Ohren geflogen sind. Es gibt sicherlich angenehmeres. Beim Objectional Content-Bild handelt es sich übrigens um einen brennenden Menschen, also nicht anklicken, falls ihr auf den Anblick verzichten wollt.
Und danke an Daniel für den Hinweis auf die Big Picture-Seite vom Boston Globe.
Das Thema Jonglage ist eigentlich keines, welches ich hier groß auf dem Blog auswälzen würde. Allerdings habe ich eine Zeit lang selbst die Bälle durch die Luft geworfen, und bin von daher schwer beeindruckt von dem, was der Kunde im folgenden Video mit seinen drei Jonglierbällen reißt:
Großartige Sache, und die Beatles gehen natürlich auch immer. Obwohl ich damals eher zu Lagwagon jongliert habe - da stimmte die Geschwindigkeit, und die Beatles habe ich seinerzeit noch für Schwuppen gehalten. Ein Hoch auf die jugendliche Unbedarftheit!
Ich habe vorhin auf dem Weg zum Geldautomaten überlegt, ob es nicht eine logische Fortentwicklung des Online Bankings wäre, wenn man jetzt - so wie Briefmarken und Fahrkarten - auch sein Geld zu hause ausdrucken könnte. Praktisch wäre es in jedem Fall.
Herschel warf dann allerdings ein, dass das nicht ginge, weil dann sicherlich bald Rudolf Heß-Geldscheine im Umlauf wären. Da hat er natürlich recht, das wollen wir nicht. Ob das am Ende aber der ausschlaggebende Grund sein wird, die Einführung der Gelddruck-Software zu stoppen, bezweifele ich.
In diesem Sinne noch ein Funny van Dannen Lied, leider mit schnödem “Video”:
Computeranimierte Filme mit Insekten gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer, mal mehr mal weniger witzig und meistens mit einer "tollen" Message und einer schönen Moral am Ende. Doch was mir fehlt ist animierter Erwachsenen-Content.
Zum Beispiel ein feiner Action-Slasher, mit einer Kakerlaken-Armee, die über ein friedliches Kakerlakenvolk herfällt und marodiert. Die Charaktere und Konflikte wären menschlich geprägt, und die Verletzungen nach realem Vorbild. Mit abgeschossenen Kakerlakenbeinen und aufgeschlitzten Kakerlakenbäuchen.
Das alles klingt ziemlich merkwürdig, ich weiß, aber expliziten Scheiß in der Richtung gibt es als Realfilm schon zuhauf, warum also nicht mal diesbezüglich in Disney™-Gefilden wildern und animieren?! Wenn man das gut macht, könnte da sicher ein interessanter, bewegender Film entstehen.
PS: Falls es so etwas schon gibt, teilt es mir bitte mit.
Okay, das nächste mal bevor ich eine vermeintliche Perle poste, checke ich meinen Feedreader komplett. Auf diesem Wege nochmal ein aufrichtiges Entschuldigung an alle Phase 5-Leser, die ich mit der Stress-Parodie gelangweilt habe.
Ja, ich bin nicht der einzige, der dem ganzen einen Beitrag gewidmet hat, und nein, ich will auch nicht wieder so überstürzt bloggen. In diesem Sinne einen schönen Tag.
Okay, über das oberkrasse JUSTICE-Video mit den derben Gangster-Prankstern, die marodierend durch Paris ziehen, hatte Jasper ja schon berichtet. Aber was die Typen im folgenden Video reißen, ist noch viel beängstigender. Zum gleichen Song von JUSTICE zeigen diese Jungs, was die Vorstadt-Tristesse wirklich aus einem machen kann.
Bahlsen setzt neuerdings auf virale Effekte in der Werbung und überlässt die Verbreitung der Kunde über das neue PickUp “Dark” dem gemeinen Internetvolk. (…)
FeedBurner ist eine prima Sache. Ich habe kein Problem damit, wenn Menschen seit einer Ewigkeit nicht mehr auf Phase 5 waren, den Blog aber in ihrem FeedReader regelmäßig lesen. (…)