Ach, wie schön ist es unter grauem Einheitshimmel auf Fotopirsch zu gehen. Glücklicherweise gibt es Photoshop, so dass man wenigstens dem Betrachter der Bilder vorgaukeln kann, die Sonne hätte sich stellenweise durchgekämpft.
Es gibt Leute, die kaufen drei, vier mal im Jahr eine Zwiebel, wenn es das Rezept vorgibt. Den Rest des Jahres weinen sie rum, Zwiebeln wären so scharf, machten Blähungen und würden nicht schmecken.
Was die ersten beiden Unterstellungen anbelangt, können sie sich wohl des sprichwörtlichen Funken Wahrheits nicht recht erwehren, aber Behauptung drei geht voll an der Wahrheit vorbei. Zwiebeln sind in der Kategorie “Gemüse” allgemein das Hauptnahrungsmittel. Sie gehören in jedes Gericht, und wenn selbst die Kartoffel das Nachsehen hat, ist die Zwiebel noch voll dabei.
Also immer daran denken: Zwiebeln in herzhaften Gerichten sind ein Muss, Zwiebeln in Süßspeisen ein Kann. Allerdings wird es bei zweiterem Zeit die Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen.
Die Kollegen von aptgetupdate.de haben die Stadt Apfelcity gegründet und benötigen lediglich schnöde Klicks um sie gedeihen zu lassen.
Da ich selbst auch eine Megalopolis entstehen sehen will, möchte ich alle Besucher herzlich einladen regelmäßig dort vorbei zu schauen. Mit jedem Klick wächst die Stadt. Und weil ich ebenfalls ein Freund gekonnter Arbeitsteilung bin, widme ich mich ausschließlich der Infrastruktur von Apfelcity.
Allen Phase 5-Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2008. Vielen Dank für eure vielen schönen Kommentare, und bleibt uns auch weiterhin gewogen.
Ein Bekannter von mir meinte letztens, dass er mittlerweile die Finger von SPIEGEL Online lasse, da die Seite am BILD-Niveau kratze. Wohlwollender Internetnutzer der ich bin, erwiderte ich, dass man das nicht so eng sehen solle. Wenn mich aber beim Besuchen der Seite obiger Artikel begrüßt, kommen sogar mir leise Zweifel.
Unabhängig davon, wie man zur Managergehälterfrage steht, ist dieses Foto ein übler Vertreter plumper Meinungsmache. Da kommt mir glatt ein Artikel in den Sinn, den ich vor einiger Zeit in der gedruckten Ausgabe des SPIEGELs las. Darin wurde vorgeschlagen an Schulen das Analysieren von Fotos zu lehren, damit die Pennäler merken wann sie visuell manipuliert werden. Allerdings müssten an hiesigen Journalistenschulen dann wohl parallel adäquate Ausweichstrategien ins Programm genommen werden…
Als ich heuten meinen schwarz gewandeten mobilen Rechner aus dem Hause Apple startete, begrüßten mich die aktivierte Caps Lock- und F6-Taste. Höchst merkwürdig, dachte ich bei mir, und deaktivierte sie.
Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass ich nur die Lämpchen unter den Tasten ausgeschaltet hatte. Systemintern waren sie nun aktiviert, alles wurde großgeschrieben, manche Buchstaben gaben nur noch Zahlen aus und gängige Tastaturkurzbefehle funktionierten gar nicht mehr.
Nach einem Neustart war das Problem zum Glück behoben, aber nichtsdestotrotz ist mir mein Computer seit dem Update auf OS X 10.5 fremd geworden. Ich habe nicht viel Ahnung von der Computermaterie und benutze das Gerät zum arbeiten, aber mein subjektiver Eindruck von “Leopard” ist folgender:
Das Betriebssystem ist ein Haufen Scheiße, sowie eine gefährliche Annäherung an Windows. In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende und einen erholsamen 4. Advent. Ich werde jetzt noch im Stillen ein wenig weiterjammern.
Man sollte meinen, das Browser-Fenster justamente im Dock abzulegen um zu gucken, was die Software-Aktualisierung von einem möchte, wäre Routine. Aber mitnichten. (…)