Hannover - Nordhafen
Hier die Resultate meiner kleinen postklausutären Fototour:
Hier die Resultate meiner kleinen postklausutären Fototour:
Morgens fünf Minuten auf Toilette gewesen und alle Formeln gelernt, die ich als relevant erachtet habe, und die sich nicht mit den Formeln deckten, die der Professor für relevant hielt. Trotzdem erstaunlich, was man so während eines Stuhlgangs alles auswendig lernen kann.
Nach der Klausur zum Infocenter um einen Nachweis für mein Studium für die Behörden zu holen. Die nette Dame dort teilte mir mit, dass ich entweder sechs Immatrikulationsbescheinigungen oder einen allgemeinen Nachweis haben kann - je nachdem, was ich lieber möchte. Ich dachte: Gute Frau, von mir aus können sie auch einen Zuckerkuchen backen und den Nachweis mit Schokobuchstaben draufschreiben, und sagte: Naja, ich brauche ja irgendwas, was die Behörden akzeptieren…
Dann nach hause, Kamera geschnappt und ab in die Bahn. Dort erzählte ein pubertierender Lümmel seinen Kumpels den Witz, dass Frauen nur vier Flüsse kennen würden: Rhein, Inn, Main und Po. Diese quittierten das mit einem Lachen, worauf er nochmal bekräftigte, dass dies der geilste Witz sei. Well, da kann man geteilter Meinung sein, aber dass diese vier Flüsse die einzigen sind, die der Bengel kennt, darauf würde ich wetten.
Ach ja, sich ein Retroklingeln als Klingelton aufs Handy zu packen, ist schon ziemlich cool. Noch cooler ist es allerdings, sich das zu merken und ran zu gehen, wenn der Apperat schellt.
Mit der Linie 6 zur Endstation gefahren, und fotografierenderweise am Kanal zur Linie 4 rüber gelaufen. Endlich spüre ich meine Füße wieder. Sie nur zu riechen wird auf Dauer auch fad…
Und weil es so schön war, kloppt der Herschel heute abend noch ein Fotoset raus.
Mein verdammter Drucker ist so langsam, ich wäre schneller, wenn ich einfach Papier und Stift nehmen, und den ganzen Mist vom Bildschirm abschreiben würde.
Darauf ein wenig QOTSA:
(youQOTSA)
Eindeutig das Stiefkind unter den perkussiven oralresonanten Instrumenten. Deshalb hier meine Würdigung derselben.
Wer kennt nicht Karl-Heinz Schwensen?! Sicher können die wenigsten etwas mit dem Namen anfangen, deshalb sei an dieser Stelle noch einmal Wikipedia zitiert:
Na, dämmerts? Den kennt man doch aus einem ‘5 Sterne Deluxe’-Video, und von zahlreichen Hamburger Promi-Veranstaltungen. Was allerdings nur wenige wissen ist, dass sich Karl-Heinz von seinem NK-Pseudonym distanziert hat. Auch sein unter diesem Namen geführtes MySpace-Profil hat er gelöscht. Zwar gibt es noch ein MySpace-Profil unter seinem Kosenamen, aber inwiefern das wirklich von ihm ist, oder einfach nur von einem treuen Fan/Spaßvogel erstellt wurde, lässt sich natürlich schwer sagen.
Warum das alles?
Nun, ich denke er wird gemerkt haben, dass es lukrativer ist, Leute für die Benutzung des NK-Pseudonyms abzumahnen, als auf seiner alten Kiezherkunft rumzureiten. Das durfte auch der MC Winkel feststellen.
Bleibt also festzuhalten: NK war cool, Karl-Heinz Schwensen ist es nicht.
Nachtrag:
Stefan Niggemeier hat die Causa Kalle hier sehr schön beschrieben, und Herr Schwensen selbst hat sich auf dem Blog von MC Winkel zu Wort gemeldet.
Bleibt schlussendlich nur zu sagen, dass das Thema in den letzten Tagen sehr hochgekocht wurde, und eigentlich viel differenzierter und sachlicher behandelt werden sollte. Herr Schwensen hat ein Recht darauf nicht als “Neger” bezeichnet zu werden, unbhängig von der gängigen Abmahnpraxis. Des weiteren scheint er kein Geld daran zu verdienen, aber lest am besten selbst seinen Kommentar bei MC Winkel.
Notiz an mich selbst: Nicht sofort auf jeden Zug aufspringen, und kühlen Kopf bewahren!
Als StudiVZ-Mitglied der ersten Stunde und ergebener Anhänger der Großspurigkeit im allgemeinen, und Ehssan Darianis im besonderen, habe ich es mir natürlich auch nicht nehmen lassen, Mitglied der StudiVZ-internen WordPress-Gruppe zu werden.
Dort durfte ich erfahren, dass das große ‘P’ in WordPress ein sogenannter ‘Binnenmajuskel‘ ist, auch ‘Camel-Cap’ genannt. Das Kamel darf nun neben kneifenden Unterhosen auch noch für wortinterne Großbuchstaben herhalten.
Na jedenfalls sollte jener Binnenmajuskel meiner Meinung nach viel öfter angewandt werden. Zu einen, weil er Bindestriche und Leerstellen entlastet, und zum anderen, weil es einfach ein richtig tolles Wort ist. Dieser Klang ist unvergleichlich. Ich kann gar nich oft genug ‘Binnenmajuskel’ vor mich hin sagen.
Außerdem stelle man sich folgende Situation vor:
Man plant mit Freunden eine Party, und ist gerade dabei den Flyer zu entwerfen. Da kommt die Frage auf, ob man das Motto ‘Hardcore Saufen’ mit Bindestrich oder einfach auseinander schreiben solle. Wie cool ist es dann zu sagen, man löst das am besten über einen Binnenmajuskel.
HardcoreSaufen - wenn das mal nicht hardcoreGeil ist?!!

Jeder kennt das - man ist richtig übel gelaunt. Da hilft es meist auch nichts, einen anständigen Bob in die Bahn zu werfen, und sich danach mit einlagigem Toilettenpapier die Kärfte wund zu scheuern.
Abhilfe kommt aus den USA: Washlet, die Gute-Laune-Klobrille.
Sie passt sich der Körpertemperatur an, und wenn man mit dem Geschäft fertig ist, fährt von hinten ein Plasterüssel aus, der einem die Poperze nach allen Regeln der Kunst sauber spült. Heikles Thema, ich weiß. Danach fönt einem besagter Rüssel auch noch das Gesäß trocken. Das Rundum-Sorglos-Programm.
So kommt man ohne Toilettenpapier aus, und hat auch noch die Hände frei für lustige Klatschspiele, oder eine aufregende Partie Daumen-Wrestling.
Das Wasser, welches der Plasterüssel aussondert, ist übrigens reinstes Trinkwasser. Man kann sich also auch nach dem Zähneputzen den Mund- und Rachenraum damit ausspülen. Somit hätte die alte Odol-Munddusche wohl ausgedient.
Falls jemand nicht überzeugt ist, sollte er auf jeden Fall die Homepage besuchen. Dort lernt man ganz nette Leute und ihre Popos kennen, und sie erzählen einem, was so toll an der Washlet-Klobrille ist. Richtig mitreißend.
Okay, Butter bei die Fische: Wer hat diesen Film?
Es handelt sich hierbei um “The Stoned Age” (der in Deutschland unter dem etwas holprigen Titel “Chicks - Total bekifft und wild auf Girls” veröffentlich wurde), ein filmisches Meisterwerk aus den frühen Neunzigern.
Wer diesen Film in der deutschen Fassung - analog oder digital - zu hause hat, und ihn mir zukommen lassen könnte, dürfte sich meiner ewigen Dankbarkeit gewiss sein. Eventuell anfallende Unkosten würde ich selbstverständlich übernehmen.
Auch hier natürlich die Möglichkeit, eine wohlwollende, undiffenrenzierte, kritiklose Rezension der eigenen Homepage/des eigenen Blogs auf ‘Phase 5′ als Gegenleistung zu bekommen.
An einem windigen Herbsttag wie heute gibt es nichts besseres, als sich die Kamera zu schnappen und auf Tour zu gehen. Zum Glück hat es nicht angefangen zu regnen.
Was gibt es nach einer misslungenen VWL-Klausur besseres, als in die Stadt zu gehen, eine Jeans zu kaufen - und eine dicke Konsumentenrente einzufahren?
Wahrlich nicht viel!